Armsener feiert ganz starken Saisonabschluss

Christian Siedlitzki gelingt mit dem Rad furiose Aufholjagd

Im Schlussspurt war der 17-jährige Lasse Schomburg etwas schneller – Christian Siedlitzki (rechts) wurde in Hannover Dritter.

Armsen - Ganz starker Saisonabschluss für Christian Siedlitzki: Der Arsmener belegte beim Maschsee-Triathlon in Hannover den dritten Rang in der Gesamtwertung und gewann seine Altersklasse abermals souverän.

Mehr als 400 Athleten starteten über 500 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen. Neben den vielen Volkstriathleten gingen auch einige Cracks an den Start. Und so war ein spannendes Rennen zu erwarten. Mit der überlegenen Schwimmbestzeit von 7:13 Minuten stieg Lasse Schomburg (Sportclub Hannover), Sohn des berühmten Triathleten und jetzigen Trainers Arnd Schomburg, aus dem Wasser. 

Schon mit ein bisschen Abstand folgte Martin Jensen (PSV Bonn) in 8:02 Minuten. Nicht soviel Freunde hatte Siedlitzki (LAV Verden) mit der Entscheidung, dass diesmal der Neopren verboten war. Und mit 8:51 Minuten blieb er als 17. ein wenig unter seinen Erwartungen.

Die für den Verkehr gesperrte 20 km-Radstrecke gab ihm aber Mut, seine Platzierung noch zu verbessern. Und so kam es, dass sich der Österreicher mit einer furiosen Aufholjagd nach der Hälfte des Rennens schon auf Platz sechs einreihte. Mit einem Schnitt von mehr als 40 km/h bretterten die Athleten entlang des Maschseeufers. Kurz vor Ende gab es dann den Führungswechsel. Mit absolut bester Radzeit ging Jensen in Führung, gefolgt von Schomburg. Dahinter wurde um jeden Meter und jede Platzierung gekämpft, Siedlitzki lag auf einmal auf Platz fünf.

In der vierten Disziplin, dem Wechsel, war er wieder einmal nicht zu schlagen und ging als Dritter auf die 5 km lange Laufstrecke, dicht gefolgt von Stefan Schwarz (ESV Hameln). Es gab ein Kopf-an-Kopf-Rennen, die Führung bei den beiden wechselte immer wieder. Siedlitzkis Gedanke war, nur nicht undankbarer Vierter zu werden, da nur die ersten drei geehrt werden. 

Und der Abstand zum Zweiten schmolz. Mit einem Zwischenspurt bei Kilometer vier konnte der Armsener seinen Konkurrenten aus Hameln erstmals abschütteln. Aber er forcierte nochmals das Tempo und mit der zweitbesten Laufzeit konnte er auf Schomburg auflaufen. Die Entscheidung brachte ein 200 m langer Zielsprint, den der 17-Jährige gewann.

In seiner Altersklasse dominierte Siedlitzki wieder nach Belieben. Diesmal waren es neun Minuten zum Zweitplatzierten. Gesamtsieger wurde Martin Jensen in 59:55 Minuten vor Lasse Schomburg (1:01:22 Stunden) und Siedlitzki (1:01:26). 

Überglücklich über das Ergebnis und mit dem tollen Saisonabschluss zeigte sich der Österreicher: „Schade, dass ich bei EM und WM nicht gesund war. Ansonsten wäre noch mehr drin gewesen. Aber man sollte nicht unzufrieden sein. Mit dem Vize-Europameistertitel hat es ja für eine Medaille gereicht. 2017 starte ich im Duathlon und Triathlon jeweils bei der EM und der WM – sofern es meine Gesundheit zulässt und ich noch den einen oder anderen Sponsor finde.“

Das könnte Sie auch interessieren

Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

Regierungspartei fordert Rücktritt Mugabes

Mitmach-Tag in der Kindertagesstätte Dörverden

Mitmach-Tag in der Kindertagesstätte Dörverden

Staatsanwaltschaft will Puigdemont an Spanien ausliefern

Staatsanwaltschaft will Puigdemont an Spanien ausliefern

Weltklimakonferenz streitet bis zuletzt ums Geld

Weltklimakonferenz streitet bis zuletzt ums Geld

Meistgelesene Artikel

Riede findet in die Erfolgsspur zurück

Riede findet in die Erfolgsspur zurück

Etelsen schlägt die „Nachbarschaftshilfe“ aus

Etelsen schlägt die „Nachbarschaftshilfe“ aus

Achours Anschlusstreffer nur ein Strohfeuer – 1:3

Achours Anschlusstreffer nur ein Strohfeuer – 1:3

Guter Gesamteindruck getrübt

Guter Gesamteindruck getrübt

Kommentare