Schachgroßmeister bei Turnier in Lüneburg

Christian Polster hat die Weltelite fest im Blick

Christian Polster

Verden - Zu einem qualitativ sehr hochwertigen Schachturnier luden Denksportler in Lüneburg Anfang Juli ein. Über 200 Strategen, darunter auch das Verdener Aushängeschild Christian Polster, saßen in verschiedenen Leistungsgruppen bis zu zehn Tagen an den Brettern mit den 64 Feldern. Verdens Spitzenspieler, 16 Jahre jung, wählte die Gruppe der Meisterspieler. 112 starke Sportler aus aller Welt waren hier vertreten, in der Spitze mehrere Schachgroßmeister und weitere Titelträger.

In der ersten Runde bekam der Gymnasiast aus der Allerstadt den Heimersheimer Schwarz zugelost. Über 50 Züge ging die Partie, dann gab der Hesse auf gegen zwei Freibauern, die sich Polster im Tausch gegen einen Turm erkämpft hatte. Problemlos verliefen die drei nächsten Begegnungen, von denen er zwei gewann , die dritte endete Remis. 

Dann traf der Verdener auf den Stader Vöge, 19 und Fidemeister (FM) mit einer Elo-Zahl von 2316. Beide kennen sich inzwischen gut und sind Freunde. Ihre packende Partie verlief über drei Stunden und war von beiden nicht mehr zu gewinnen, man trennte sich remis. 

Auch in der sechsten Runde traf Polster auf einen FM vom FC St. Pauli, den er eine Punkteteilung abtrotzte. Die nächste Runde spielte er gegen einen Sachsen, den er in 35 Zügen mit ungleichen Läufern matt setzte.

Nicht verwunderlich nach seinem bisherigen Abschneiden war es dann, dass er in der achten und vorletzten Runde auf den Ranglistenersten traf, den Russen und Schachgroßmeister Vorobiov, 42 und Elo 2572. Beide boten eine mitreißende Partie, die letztlich ausgeglichen war und remis endete.

In der Abschlussrunde saß Polster wieder einem russischen Großmeister gegenüber, den Setzlisten Dritten, dem er souverän die Stirn bot und ein Remis abgewann. Der 16-Jährige gewann 6,5 Punkte, er startete als Achter und verbesserte sich auf den sechsten Platz. Seine Elo-Zahl stieg von 2248 um 60 auf 2308. Sieger des Turniers wurde der Russe Vorobiov vor dem Portogisen Cuenca, beide acht Punkte. Barath, der am weitesten gereiste Inder, startete von Platz 30 und kam auf den 14. 

gaw

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