28:31 – TV Oyten Vampires kassieren gegen Buxtehude die nächste unnötige Niederlage

Chancenverwertung bleibt das große Manko

Fast schon ein wenig verzweifelt hebt Oytens Jasmin Johannesmann die Arme, nachdem sie zuvor eine gute Chance gegen Buxtehude vergeben hatte.
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Fast schon ein wenig verzweifelt hebt Oytens Jasmin Johannesmann die Arme, nachdem sie zuvor eine gute Chance gegen Buxtehude vergeben hatte.

Oyten – Der bittere Gang in die Abstiegsrunde – er nimmt für die Damen des Handball-Drittligisten TV Oyten Vampires immer mehr Gestalt an. Denn auch gegen den Buxtehuder SV II setzte es für das Team des Trainerduos Marc Winter und Lars Müller-Dormann eine 28:31 (12:13)-Niederlage.

Allerdings war diese einmal mehr komplett überflüssig. Denn wie schon in der Vorwoche vergaben die Vampires eine Vielzahl von klaren Torchancen. „Langsam aber sicher sind wir ein wenig ratlos. Wir geben den Spielerinnen alle Ratschläge an die Hand. Aber warum auch immer, werden diese nicht umgesetzt“, fühlte sich das TVO-Trainerduo fast schon ein wenig in den Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ versetzt. Dabei hatte es zunächst den Anschein, als sollten die Vampires endlich mal wieder in die Erfolgsspur einkehren können. Auch wenn nicht jeder Wurf den Weg ins Ziel fand, leuchtete in der 16. Minute dank einer konzentrierten Leistung in der Deckung ein 9:6 von der Anzeigentafel. Auch beim 11:9 (22.) durch Kathleen Hertes war noch alles in Ordnung. Anstatt diesen Schwung mit in die Halbzeit zu nehmen, verfielen die Gastgeberinnen jedoch aus unerklärlichen Gründen in Hektik. Viel zu oft wurde zu früh der Abschluss gesucht. Dazu gesellten sich technische Fehler, die von den keinesfalls überzeugenden Gästen umgehend bestraft wurden. Folge: Trotz einer gefühlt klar dominierten ersten Halbzeit ging es mit einem 12:13 in die Pause.

Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen. Zumal ich zwischen beiden Mannschaften keinen Unterschied gesehen habe.

TVO-Trainer Marc Winter

Der Auftakt in die zweite Hälfte – er hätte schlechter kaum verlaufen können. Zunächst scheiterte Jasmin Johannesmann mit einem Siebenmeter, ehe die glücklose Laura Sposato zwei Treffer aberkannt bekam und Johannesmann zu allem Überfluss den nächsten Siebenmeter an die Latte setzte. Auch Romina Kahler bekam kaum noch eine Hand an den Ball und wurde durch Fenja Hassing ersetzt. Die erwies sich in der Folge zwar als guter Rückhalt, doch beim 17:24 (43.) schien die Entscheidung vorzeitig gefallen. Angeführt von Kathleen Hertes und der stark aufspielenden Linkshänderin Madita Woltemade starteten die Vampires jedoch eine Aufholjagd und witterten spätestens beim 27:28 nach einem Treffer von Nathalie Meinke wieder Morgenluft. Zumal Hassing im Anschluss einen Siebenmeter parierte. Als dann aber Johannesmann den Ball frei vom Kreis neben das Tor setzte und Julia Reinefeld einen Gegenstoß vergab, sorgte Buxtehude mit dem Treffer zum 30:27 für die endgültige Entscheidung. „Wir haben uns wieder einmal selbst geschlagen. Zumal ich zwischen beiden Mannschaften keinen Unterschied gesehen habe“, ärgerte sich Winter über die vermeidbare Niederlage.

TV Oyten Vampires: Kahler, Hassing, Beet - Heinrich (1), Webner, Meyer (2), Franke (4), Woltemade (8/3), Meinke (2), Reinefeld, Sposato (2), Schote (1), Hertes (5), Janssens, Peek.

Von Kai Caspers

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