Badens Zweitliga-Volleyballer unterliegen Schüttorf klar in drei Sätzen

Chancenlos ohne Ole-Flügelzange

Das Plakat über dem Netz wünscht dem TV Baden viel Erfolg – dieser Wunsch aber blieb zumindest gegen den FC Schüttorf unerfüllt.
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Das Plakat über dem Netz wünscht dem TV Baden viel Erfolg – dieser Wunsch aber blieb zumindest gegen den FC Schüttorf unerfüllt.

Baden – Sie haben gekämpft, sich gegenseitig immer wieder gepusht, haben mit ihren Körpern regelrecht die Halle mit zahlreichen Hechtsprüngen nach dem Ball geschrubbt – vergebens. Am Ende standen Badens Zweitliga-Volleyballer ohne ihre verletzte Ole-Flügelzange im Heimspiel gegen den FC Schüttorf 09 auf verlorenem Posten und unterlagen dem Gast glatt in drei Sätzen mit 19:25, 25:27 und 18:25.

An der Stimmung lag es beileibe nicht, dass die Hausherren nur bedingt ein Bein an den Hallenboden bekamen. Zwar fand die Partie ohne Zuschauerkulisse statt, doch ansonsten sorgte Hallensprecher Marko Gerken mit kernigen Sprüchen und satter Musik für das gewohnte Flair, die Eratzspieler der beiden Teams für den verbalen Sound. Es lag kurz und knapp gesagt einfach daran, dass der Qualitätsverlust durch die Ausfälle von Ole Seuberlich als Diagonalspieler und Ole Sagajewski als Punkteliefermaschine über die Außenposition einfach zu groß war. Das restliche Team wehrte sich zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, doch nur im zweiten Durchgang schnupperten Kapitän Nils Mallon & Co. an einem Satzgewinn. Ansonsten war die Nervosität, der Druck, die Ungewissheit, ob es auch ohne die beiden Leistungsträger klappen würde, spürbar zu groß. So unterliefen den Gastgebern immer wieder leichte Fehler in allen Bereichen, die ein besseres Abschneiden verhinderten. „Wir haben im ersten Satz Probleme gehabt, uns reinzufinden, waren in vielen Situationen zu nachlässig. Im zweiten haben wir es dann deutlich besser gemacht, haben vor allem viel besser aufgeschlagen“, sah da Badens Coach Werner Kernebeck einen kurzzeitigen Hoffnungsschimmer. So gelang Nick Sörensen das 15:13, brachte eine Aufschlagserie von Björn „Igor“ Hagestedt dann auch den Satzball bei 25:24. Drei technisch bärenstarke Aufschlägen des Schüttorfers Alvi Sourdi Or Shurdi aber konnte der TVB dann einfach nicht kontrolliert in der Annahme verarbeiten – 25:27. „Das hat uns vor allem emotional das Genick gebrochen. Im dritten Satz haben wir dann kaum noch Zugriff aufs Spiel bekommen. Schüttorf hat gefühlt keine bis gar keine Fehler mehr gemacht, wir indes reihenweise. Letztlich haben wir nur einen Durchgang gut hinbekommen und dafür dann die Quittung erhalten“, so Kernebeck, der viel während der Partie wechselte, unter anderem Mittelblocker Hagestedt nach Außen verschieben ließ, der seine Sache gar nicht mal schlecht machte.

Von Frank Von Staden

Symbolbild: Artem Tscherwinski am Boden – wie der TV Baden nach dem glatten 0:3.
Der verletzte Ole Seuberlich  unterstützte dieses Mal nur die beiden Badener Live-Stream-Kommentatorinnen.
Zum Zuschauen verdammt: Ole Sagajewski.

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