TV Baden verliert glatt mit 0:3

Chancenlos in Moers

Zahlte mit seinem Team zumindest an diesem Wochenende viel Lehrgeld: Ole Sagajewski.
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Zahlte mit seinem Team zumindest an diesem Wochenende viel Lehrgeld: Ole Sagajewski.

Baden – Außer Spesen nichts gewesen: Zwar reisten die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden am Sonntag mit viel Mut und dem Willen, für eine Überraschung zu sorgen, zum Moerser SC, mussten aber bereits nach den ersten zwei Sätze einsehen, dass sie dieses Mal auf verlorenem Posten standen. So ließ der Titelfavorit in dieser Partie aber mal auch gar nichts anbrennen und schickte den TVB mit einer deutlichen 0:3 (19:25, 14:25, 22:25)-Niederlage auf die Heimreise.

Klar, dass die Gäste nach einem völlig ungleichen Kräftemessen erst einmal arg geknickt waren. „Das müssen wir jetzt verarbeiten und dann aufarbeiten. Gut, dass wir dafür zwei Wochen Zeit haben. Dann wartet mit dem Kieler TV in eigener Halle das nächste echte Kaliber auf uns“, sagte da nach Spielschluss ein hörbar enttäuschter TVB-Trainer Werner Kernebeck. Dabei schien ihn die Niederlage ansich nicht zu sehr wehzutun, „denn wir haben hier ganz klar gegen den kommenden Meister verloren! Wenn Moers sein Potenzial in den kommenden Wochen und Monaten so abruft wie gegen uns, kann sich jede andere Mannschaft in dieser Liga freuen, auch nur einen Satz gegen diesen Gegner zu gewinnen. Wir waren in fast allen Elementen unterlegen.“ Was ihn scheinbar mehr wurmte, war, „dass wir in den entscheidenden Bereichen unsere Normalform nicht abrufen konnten. Daran haben wir zu knabbern, darüber müssen wir reden. Denn wir wollten uns ja ganz anders präsentieren.“

Allerdings warteten die Hausherren auch mit zwei ehemaligen Erstligaspielern auf, die klar den Unterschied machten und diesem Spiel auch immer wieder in den wichtigen Phasen ihren Stempel aufdrückten. Den 30-jährige Diagonal- und Ex-A-Nationalspieler Marvin Prolingheuer (zuletzt Italien 1. Liga) bekamen die Badener dabei zu keinem Zeitpunkt in den Griff, Außen- und Annahmespieler Felix Orthmann (TV Bühl) brillierte ebenfalls im gesamten Match. „Sie haben schon eine enorme Qualität in dieses Spiel gebracht, waren absolut herausragend“, zollte Kernebeck da den beiden Moerser Neuzugängen gehörigen Respekt. Schon deshalb standen die Gäste in den ersten beiden Sätzen schnell auf verlorenem Posten, konnten letztlich nur den dritten über weite Strecken ausgeglichen gestalten.  vst

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