Celiks Geniestreich – 1:1

Uphuser trifft in der 96. Minute zum glücklichen Ausgleich in Heeslingen

Thomas Celik sorgte in der Nachspielzeit beim Heeslinger SC für kollektiven Jubel beim TBU. Mit seinem Knaller in den Winkel bewahrte er den Fußball-Oberligisten vor der ersten Niederlage.

Uphusen - Kräftig durchatmen hieß es für Fußball-Oberligist TB Uphusen: Im Derby beim Heeslinger SC dauerte es bis zur 96. Minute (!), ehe der eingewechselte Thomas Celik das Team von Trainer Fabrizio Muzzicato doch noch jubeln ließ. Mit einem satten Schuss von der Strafraumkante in den Winkel traf Celik zum 1:1 (0:0)-Endstand und bewahrte den TBU damit vor der ersten Saisonniederlage.

„Wenn wir in der Vorwoche nach dem späten Ausgleich gegen Wunstorf noch von einer gefühlten Niederlage gesprochen haben, fühlt sich der Punkt dieses Mal eher wie ein Sieg an“, atmete Uphusens Co-Trainer Mike Gabel dann auch erst mal kräftig durch. „Natürlich haben wir da ein bisschen Glück gehabt. Aber letztlich geht der Punkt schon in Ordnung.“

Entgegen den bisherigen Auftritten blieben die Uphuser doch etwas hinter ihren spielerischen Möglichkeiten zurück. Das lag in erster Linie daran, dass in der intensiven Partie der Spielfluss immer wieder durch Fouls und hart geführte Zweikämpfe gestört wurde. Dennoch hätten die Gäste in der 18. Minute in Führung gehen können, doch ein Freistoß von Sebastian Kurkiewicz klatschte nur an den Pfosten. Zudem zeigte sich Heeslingens Keeper Exner bei einem Kopfball von Sebastian Kmiec auf dem Posten. Aber auch die Gastgeber hatten die Führung auf dem Fuß, als Dominik Bremer frei zum Schuss kam und nur die Oberkante der Latte traf. Somit ging es mit einem torlosen Remis in die Pause.

Direkt nach dem Wechsel jedoch die kalte Dusche für den TBU. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld wurde die Situation nicht genügend geklärt und Kevin Rehling ließ sich die Chance nicht entgehen – 1:0 (48.). „Ich war mir eigentlich sicher, dass derjenige, der den ersten Fehler macht, auch als Verlierer vom Platz geht. Nur gut, dass ich mich getäuscht habe“, erklärte Gabel. Dennoch musste er ziemlich viel Geduld aufbringen, ehe Celik seine Farben mit dem Traumtor zum 1:1-Endstand in der Nachspielzeit erlöste. 

kc

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