Korbball-DM: TSV Thedinghausen liefert große Kämpfe ab / TuS Eisbergen verteidigt seinen Titel / TSV Barrien Sechster

Candler-Team schrammt an Bronze vorbei

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Thedinghausens Catarina Weidner (am Ball) versucht sich in dieser Szene gegen die Deckungsreihe des Favoriten TuS Eisbergen.

Thedinghausen - Von Sandra Hellmers. Das war ein Kraftakt für alle Beteiligten: Am Sonntagabend ging eine hochemotionale Deutsche Korbball-Meisterschaft in der Thedinghauser Gustav-England-Halle zu Ende. Mit Platz vier für den Ausrichter, einer Silber- und einer Bronzemedaille in der Jugend war auch der heimische Bezirk Hannover-Nord sehr erfolgreich.

Ziel erreicht: Gastgeber TSV Thedinghausen durfte beim Debüt auf einer DM in der Frauenklasse tatsächlich um den Einzug ins Finale mitspielen. Ein Quäntchen Glück brauchten sie zwar, doch dann reichte es am Ende tatsächlich für das Halbfinale. Mit nur einem Pünktchen aus zwei Vorrundenpartien sicherte sich die Candler-Truppe den Platz unter den letzten vier. Dabei hätte nach dem Auftakt-Remis wohl kaum noch jemand einen Pfifferling auf den TSV gegeben; 2:2 gegen den Süd-Dritten TuS Helpup – und Titelfavorit TuS Eisbergen noch vor der Brust. Doch ausgerechnet Seriensieger SG Findorff tat Thedinghausen – natürlich unfreiwillig – den Gefallen, sowohl gegen Helpup (2:4) als auch gegen Bergrheinfeld (6:10) zu verlieren. Auch der TSV Barrien konnte sich nach der knappen 4:6-Auftaktniederlage gegen Bergrheinfeld und dem klaren 3:9 gegen Titelverteidiger Eisbergen nicht am Lokalrivalen vorbeischieben. Und so ist das bei einer DM – Platz vier nach der Vorrunde reicht, um in den Vierkampf um die Medaillen einzusteigen.

Der TSV als Ausrichter im Halbfinale – da war das Ziel eigentlich schon erreicht. Aber das Candler-Team gab sich nicht etwa damit zufrieden. Obwohl mit dem Titelverteidiger TuS Eisbergen jetzt ein echtes Kaliber wartete, boten die Gastgeberinnen den Zuschauern einen tollen Kampf. Zwischenzeitlich auf Augenhöhe, setzte sich am Ende aber doch die Erfahrung und die Klasse des Favoriten durch. Nach dem 5:9 hatte Thedinghausen aber eben immerhin das Spiel um Bronze erreicht.

Deutsche Korbball-Meisterschaft in Thedinghausen

Hier hieß der Gegner TSV Bergrheinfeld, seines Zeichens Vizemeister der Bundesliga Süd. Und erneut machte die Mannschaft um Korbhüterin Agnetha Rippe, die an der Seitenlinie auch von der verletzten Dietke Meyer betreut wurde, ein großes Spiel vor ausverkauften Rängen. Nach zwischenzeitlicher Führung entglitt das Spiel dem Candler-Team erst ganz am Ende. Mit 9:5 siegten die Franken dann doch deutlich, Thedinghausen hatte Bronze verpasst. Und konnte doch hochzufrieden sein! Nicht nur über Platz vier, sondern auch über eine hochintensive Meisterschaft, die der Verein gestemmt hatte.

Deutscher Meister wurde erneut der Titelverteidiger TuS Eisbergen nach einem 8:3 im ersten rein westfälischen Finale der Geschichte gegen die TuS Helpup. Der TSV Barrien musste sich im abschließenden Spiel um Platz fünf der SG Findorff geschlagen geben und wurde Sechster.

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