Brinkumer beerbt im Sommer Schmitz / Nesemann: „Haben eine Wellenlänge“

Neu-Coach Offermann: „Der Uphuser Weg macht Sinn“

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Ab Sommer Trainer beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen: Dennis Offermann (2.v.r.), dessen Verpflichtung den sportlichen Leitern Thomas Krüger und Markus Nesemann (v.l.) gelang – sehr zur Freude ihres Vorgängers Reiner Kreie (r.).

Uphusen - Von Ulf von der Eltz. Er hat dieses gewisse Funkeln in den Augen, das seinem Gegenüber vermittelt: „Ich weiß genau, was ich will.“ Und Dennis Offermann hat noch einiges vor im Trainer-Leben. Noch coacht der 35-Jährige den Bremen-Ligisten Brinkumer SV, im Sommer übernimmt er beim Fußball-Oberligisten TB Uphusen die Nachfolge von Andre Schmitz – erst seine zweite Station.

„Für mich ein weiterer Schritt, denn die niedersächsische Beletage ist bekanntermaßen hochwertiger als ihr Bremer Pendant.“ Offermann spricht bei seiner Präsentation am Arenkamp nicht gerade vom Profibereich, gibt sich jedoch äußerst ambitioniert: „Ich möchte als Trainer so hoch kommen, wie es geht. Als Spieler habe ich das ja nicht geschafft.“

Step by step treibt der ehemalige Mittelfeld-Mann, dessen Laufbahn nach Stationen wie SC Paderborn, Arminia Bielefeld und Preußen Hameln Ende 2013 in Brinkum durch eine Knieverletzung gestoppt worden war, die Ausbildung als Coach voran. Zurzeit ist Büffeln für die B-Lizenz angesagt, im Sommer steht die Prüfung auf dem Programm. Nach der vorgeschriebenen einjährigen Pause wird dann die A-Lizenz in Angriff genommen. Die Scheine benötige er nicht zum Vorzeigen, „für mich ist aber wichtig, dass ich bei den Lehrgängen auch einen Blick von Außen auf die Dinge bekomme.“

Zwar habe sich Offermann schweren Herzens für den Abschied vom Brinkumer SV, der gestern schon den Ex-Oldenburger Kristian Arambasic als Nachfolger vorstellte, entschieden – die Herausforderung in Uphusen könne er aber nicht ausschlagen: „Dem BSV bin ich ungeheuer dankbar, dass er mir in der Bremen-Liga den Einstieg ins Trainergeschäft ermöglicht hat. Jetzt freue ich mich indes riesig auf diese spannende Aufgabe.“ Vom Konzept, das ihm Uphusens sportliche Leiter Markus Nesemann und Thomas Krüger, vorgelegt haben, zeigte sich der Neue sofort angetan: „Das Duo hat sich intensiv um mich bemüht. Außerdem stimmt hier die Mischung aus Routiniers und jungen Spielern. Mit Leuten aus der Region zu arbeiten – der Uphuser Weg macht Sinn. Und dazu passte ja auch ein junger Coach, der sich in die Lage der Aktiven versetzen kann.“

Was die künftig erwartet, erläuterte der 35-Jährige mit wenigen, aber bestimmten Worten: „Ich bin kein Trainer der alten Schule, bei mir steht das runde Leder im Mittelpunkt. Dabei verlange ich ein klar strukturiertes Aufbauspiel mit viel Ballbesitz und Kombinationen über die Flügel. Komunikation ist mir wichtig, aber im Fußball geht es auch nur mit der gewissen Disziplin.“

Alles reichhaltige Argumente für die TBU-Oberen, die Geschicke in Offermanns Hände zu legen. Nesemann: „Wir haben in wenigen Gesprächen sofort gemerkt, dass wir eine Wellenlänge haben. Daher steht für uns fest, dass Dennis unser Mann ist und er nach fünf Jahren mit Andre nun eine neue Ära einläuten soll.“ Pro forma unterschreiben beide Seiten einen Vertrag über zwölf Monate, betonen aber, dass sie eine längerfristige Zusammenarbeit anpeilen. Offen bleibt die Besetzung des Co-Trainers, während eine Position schon fest steht: Gregor Badstübner leitet auch nächste Saison die Torhüter an. Dennis Offermann: „Das funktioniert richtig gut, also gibt es keinen Grund zur Veränderung.“

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