Hengst im Deutschen Derby 14.

Brian Boru läuft dem Feld hinterher

Pavel Vovcenko
+
Pavel Vovcenko

Achim – Im Mittelpunkt des Derbymeetings in Hamburg-Horn, das aufgrund der Corona-Pandemie erstmals in seiner 151 Jahre langen Geschichte ohne Zuschauer ausgetragen werden musste, stand das mit insgesamt 650 000 Euro dotierte und über 2400 Meter führende 151. Deutsche Derby für dreijährige Pferde. Es endete überraschend mit einem Sieg des in Irland gezogenen Hengstes In Swoop mit Jockey Ronan Thomas. In Swoop ist im Besitz des Gestüts Schlenderhan (Bergheim) und wird seit einem halben Jahr in Paris von Francis-Henri Graffard trainiert. Platz zwei ging an Torquator Tasso mit Jack Mitchell vor Grocer Jack mit Marco Casamento. Früh geschlagen war Favorit Wonderful Moon mit Andrasch Starke.

Erstmals hatte auch Trainer Pavel Vovcenko (Achim-Bollen) einen Vollblüter im bedeutendsten deutschen Galopprennen am Start, doch der dreijährige Hengst Brian Boru spielte mit Fabian Xaver Weißmeier keine Rolle und musste sich mit Platz 14 unter 19 Startern begnügen.

Zweite Plätze für Vovcenko in weiteren Rennen

Am Schlusstag gab es für Vovcenko in weiteren Rennen zwei Mal einen zweiten, einmal einen dritten und zwei Mal einen vierten Platz. Eine klasse Leistung zeigte in einem Ausgleich II über 1 600 Meter der von ihm trainierte vierjährige Wallach Vicente, der sich mit Jockey Michael Cadeddu als 252:10-Außenseiter nur dem Favoriten Thorin mit Andrasch Starke geschlagen geben musste. Vicente lag immer in der Spitzengruppe und ließ sich bis ins Ziel nicht verdrängen.

Ebenfalls Zweiter wurde in einem Ausgleich III über 1 600 Meter der Vovcenko-Schützling Shadowhunter, ebenfalls von Cadeddu geritten. Shadowhunter lag stets im Vorderfeld des 18-köpfigen Feldes und musste am Ende nur Princess Kahena mit André Best den Vortritt lassen. Vierter wurde mit Loveley Dream ein weiterer Vovcenko-Schützling. Die fünfjährige Stute lief mit Marco Casamento brav ihre Form aus und schnappte sich noch ein Platzgeld.

„Einige meiner Pferde haben nicht die Leistung gebracht“

Der Seriensieger des Jahres 2019, Lover Boy, hatte eine schwere Aufgabe in einem stark besetzten Ausgleich II über 2 000 Meter zu lösen. Vovcenko hatte auf ein erfolgreiches Abschneiden gehofft und wurde von Lover Boy mit Jockey Michael Cadeddu mit Platz drei auch nicht enttäuscht. Kiss The Wind mit Sybille Vogt und Godeberge mit Champion Bauyrzhan Murzabayev waren aber etwas stärker. Mit dem zweiten Meetingserfolg klappte es für Vovcenko auch zum Abschluss nicht mehr. In einem Ausgleich IV über 2 200 Meter musste sich der sechsjährige Halbblüter Shoemaker mit Jockey Carlos Henrique knapp geschlagen mit Rang vier begnügen. Nach einem spannenden Endkampf waren Igneo mit Martin Seidl, Petite Paris mit Adrie de Vries und Wikileaks mit Andrasch Starke stärker. Insgesamt war Vovcenko mit dem Verlauf des Derbymeetings nicht zufrieden: „Einige meiner Pferde haben nicht die Leistung gebracht, die ich erhofft hatte. Aber Pferderennen sind nun einmal kein Wunschkonzert.“  jho

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Wie werde ich Softwareentwickler/in?

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Das ist die richtige Haarpflege für den Winter

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Alte Möbel einfach selbst reparieren

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Polizei in Belarus setzt und Blend- und Lärmgranaten ein

Meistgelesene Artikel

Kennet Heise kommt, sieht und trifft

Kennet Heise kommt, sieht und trifft

Kennet Heise kommt, sieht und trifft
Kaldirici knockt lahme Langwedeler aus

Kaldirici knockt lahme Langwedeler aus

Kaldirici knockt lahme Langwedeler aus
Kahler macht den Unterschied

Kahler macht den Unterschied

Kahler macht den Unterschied
2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“

2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“

2:2 – für Neubarth „der Wahnsinn“

Kommentare