Auch Trennung von Trainer Linnemann verpufft gegen Daverden – 27:37

HSG braucht Schützenhilfe

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In dieser Szene ist Verden Allers Sascha Genee (am Ball) mal Daverdens Marin Wrede entwischt. Doch am Ende hatte er mit seiner Mannschaft beim 27:37 klar das Nachsehen.

Verden - Von Björn Lakemann. Im Kampf um den Klassenerhalt ist Handball-Landesligist HSG Verden-Aller nach dem 27:37 (13:17) im Derby gegen den TSV Daverden ab sofort auf Schützenhilfe angewiesen. Auch die etwas überraschende Trennung von Trainer Boris Linnemann brachte für Allerstädter nicht die erhoffte Wende.

Die Gründe für die Trennung von Linnemann lagen laut HSG-Teamsprecher Olivern Schaffeld in den unterschiedlichen Auffassungen vom Handball. Schaffeld weiter: „Er wollte wohl was Neues reinbringen, doch wir als Team haben rechtzeitig die Reißleine gezogen.“

Hätten die Daverdener ihr Spiel noch etwas konsequenter durchgezogen – die Gastgeber hätten sich auch über eine deutlichere Niederlage nicht beschweren dürfen. „Wir haben nach dem schnellen 7:3 aufgehört Handball zu spielen. Da gab es schon deutliche Worte von mir in der Pause“, war Daverdens Trainer Thomas Panitz zumindest mit der ersten Hälfte alles andere als zufrieden. „Das waren höchstens 60 Prozent unseres Leistungsvermögens. Aber nach dem Wechsel ist es ja deutlich besser geworden“, sah Panitz dann einen auch in der Höhe verdienten Sieg.

In punkto Einsatzwillen mussten sich die Verdener indes nichts vorwerfen lassen. Nach dem schnellen 1:5 (6., Bodenstab) kämpfte sich das Team aus der Kreisstadt letztmalig beim 11:12 (24.) durch Juri Wolkow in Reichweite. Das nötigte Panitz zur Auszeit: „Ihr müsst mehr Druck machen und vorne mehr spielen.“ Offensichtlich hatten seine Jungs genau zugehört. Der groß gewachsene Joost Windßuß markierte sowohl den Treffer zur 17:13-Pausenführung, als auch mit viel Power das 20:14 (34.). Als die HSG immer öfter an den starken Michael Mischok oder Arne Rode im Daverdener Kasten scheiterte, war die Messe endgültig gelesen. Simon Bodenstab stellte auf 34:21 (51.) und jetzt ließen der treffsichere Linksaußen Patrick Tielitz & Co. auslaufen. „Nächstes Wochenende haben wir im Gastspiel in Stedingen den möglichen Matchball und wären bei einem Sieg nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen“, freut sich „Panne“ das sein Team an der Aller nicht stolperte.

Tore Verden-Aller: Schaffeld (7/5), Albert (5), Härthe (3), Kanarskas (3), Wolkow (3/1), Torge (2), Genee (2), Konradt (1), Roof (1).

Tore für den TSV Daverden: Tielitz (9), Bodenstab (8), Beinker (6/1), Windßuß (5), Marcel Wrede (3), Gätjen (2), Marin Wrede (2), Fleischer (1), Wilkens (1).

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