Oytener trifft am Freitagabend gegen TSV Achim in erster Minute

Brand beginnt wie der Blitz – 2:1

Im Vorwärtsgang: Anton Strodthoff (hier gegen Achims Patrick Bormann) vergab zwei gute Chancen, steuerte aber einen Treffer zum 2:1-Sieg des TV Oyten am Freitagabend bei. Foto: Hägermann

Oyten - Von Ulf Von Der Eltz. Jetzt hat der TV Oyten endlich den ersten Heimsieg in der Tasche: Am Freitagabend feierte die Sammrey-Elf im Bezirksliga-Derby ein hochverdientes 2:1 (1:0) über einen enttäuschenden TSV Achim. Kein Wunder, dass Coach Axel Sammrey trotz unnötigen Zitterns in den Schlussminuten strahlte: „Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt. Es wäre super gewesen, wenn wir ein zweites Tor nachgelegt hätten. Aber wir haben das zweite Mal gewonnen und sind wieder dabei, da will ich nicht meckern.“

Völlig anders sah die Gemütslage bei Sven Zavelberg aus, dem sogar die Hutschnur platzte. „Bei so vielen Fehlern im Aufbau brauche ich keinen Fußball zu spielen. Wir haben unbedrängt 70 Fehlpässe produziert, es fehlte die nötige Bereitschaft. Letztlich haben wir nicht gegen Oyten, sondern für Oyten gespielt,“ bezeichnete Achims Trainer den Erfolg für die Gastgeber als geschenkt an – harter Tobak.

Das Unheil für die Auswärts-Kicker nahm schon mit dem ersten Angriff seinen Lauf: Unnötig eine Ecke produziert, bei der Ausführung von Julian Stiehl völlig gepennt und dann keine Chance mehr beim Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Lennard Brand – 1:0 für den blitzartig beginnenden TVO (1.). Schon nach zehn Minuten fragte Zavelberg erstaunt in Richtung des Abwehr-Organisators Patrick Spitzer: „Sind alle wach da hinten?“ Der Routinier antwortete mit einem Achselzucken.

Und es ging so weiter: Oyten holte sich bissig die Bälle, spielte schnell nach vorne und hatte weitere Chancen: Der starke Nico Oetting traf aus 30 Metern übers Tor (16.), Anton Strodthoff scheiterte nach tollem Solo knapp (26.), Dennis Wiedekamp fand aus Kurzdistanz seinen Meister in Keeper Kai Sedlasek, der den erkrankten Vincent Schicks vertrat (32.). Sammrey: „Dass wir die Hochkaräter nicht verwerten, ist schade. Damit bringen wir uns selber in Not, weil wir zwischendurch den Faden verlieren.“

In Hälfte zwei kam Achim etwas besser ins Spiel, Spitzer prüfte mit einem Freistoß TVO-Keeper Christian Rathjen (55.). Brands Schuss, den Sedlasek prima abwehrte (59.), blieb für lange Zeit die letzte Chance. Erst Strodthoff nach starkem Konter über Krimmer traf zum 2:0 (77.) – der Sieg schien in der Tasche.

Doch schon im Gegenzug schien die Abwehr der Blau-Roten im Tiefschlaf, Tim Melzer markierte nach Pass in die Tiefe per Flachschuss den 1:2-Anschluss (78.). Gegen nun öffnende Achimer startete vor allem der eingewechselte Murat Avanas manchen Konter, agierte dabei jedoch oft zu eigensinnig. Einmal steckte er stark durch, aber Strodthoff verpasste, nachdem er Kai Sedlasek schon umkurvt hatte (83.).

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