„Zweites Jahr schwieriger“

Handball-Landesliga: Neuzugänge hieven Kunzes Team auf höheres Niveau

Mit drei Zugängen peilt Aller-Coach Sascha Kunze (rechts) den Klassenerhalt an. Glenn Rades, Bastian Bormann und Tim Koröde (von links) sollen ihren Teil dazu beitragen. J Foto: Lakemann
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Mit drei Zugängen peilt Aller-Coach Sascha Kunze (rechts) den Klassenerhalt an. Glenn Rades, Bastian Bormann und Tim Koröde (von links) sollen ihren Teil dazu beitragen.

Verden - Von Björn Lakemann. Auch wenn Handball-Landesligist HSG Verden-Aller keine großartigen Weggänge zu verkraften hatte, weicht Trainer Sascha Kunze auch nicht einen Millimeter von seinem Saisonziel ab und backt bewusst kleine Brötchen. „Für uns geht es erneut nur um den Klassenerhalt. Bekanntlich ist das zweite Jahr nach dem Aufstieg immer schwieriger“, weiß der 33-jährige Oytener, der ein Freund davon ist, zunächst mal realistische Ziele auszugeben.

Da das Team größtenteils zusammenbleibt und die Zugänge hoffen lassen, kann auf eine Verbesserung zumindest spekuliert werden. Bereits Anfang Juli nahmen Kunze & Co. die Vorbereitung auf – und der Coach erwart eine „bunt gemischte Liga, in der einiges möglich ist.“

Die Verpflichtungen von Glenn Rades, den Kunze vom Liga-Rivalen TV Oyten loseiste, und des zweitligaerfahrenen Keepers Bastian Bormann, der aus dem Luftkurort Bruchhausen-Vilsen zu den Allerstädtern wechselte, könnten Träume reifen lassen, dass da mehr geht. Die blutjungen Keeper Marten Kante, der während der vergangenen Spielzeit von der Wümme an die Aller wechselte, sowie der hoch aufgeschossene Tim Gronowski können von der Routine eines Bormann, der bald 35 Lenze alt wird, nur profitieren. „In der Tat ist Basti als Torwarttrainer eingeplant und wird auch auf der Spielfläche helfen. Wir haben ihn bewusst gewählt, er war gleich Feuer und Flamme von unserem Konzept mit jungen Spielern“, hofft Kunze auf einen Schub.

Dass es ohne Routine freilich knifflig werden könnte, wird auf dem Feld deutlich, wo mit Oliver Schaffeld, Juri Wolkow und nicht zuletzt Björn „Fichte“ Fechner geballte Handballkompetenz dem runden Leder hinterherjagt. „Ich bin nur froh, dass Björn noch mindestens eine Saison dranhängt“, freut sich Kunze, der gespannt ist, wie sich die Liga einpendelt. Der Saisonauftakt hat es indes gleich in sich. Nach dem Heimspielauftakt gegen Titelverteidiger VfL Fredenbeck III am 2. September geht es nur zwei Wochen später zur „Wundertüte“ HSG Schwanewede/Neuenkirchen II.

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