Bohling verhindert Schlimmeres – 20:28

Kampf war Trumpf – in dieser Szene setzte sich Lajos Meisloh energisch gegen die Oldenburger Abwehr durch. Der TSV Daverden verlor aber klar 20:28. Foto: Hägermann

Am Ende wurde es eine klare Sache – aber nach dem 20:28 (10:13) des TSV Daverden in der Handball-Verbandsliga gegen den TvdH Oldenburg zeigte sich Trainer Ingo Ehlers am Sonntagabend nicht allzu enttäuscht: „Die Abwehr hat insgesamt überzeugt. 28 Tore gegen den Ersten zu kassieren, ist ja so schlecht nicht.“

VON ULF VON DER ELTZ

Daverden – Dass seine Mannschaft dem Primus nicht gewachsen sein würde, hatte Ingo Ehlers keinesfalls überrascht. Der Coach des TSV Daverden sah im Duell der Handball-Verbandsliga im TvdH Oldenburg einen verdienten Sieger: „Es war ja für uns praktisch die Generalsprobe für das Match am nächsten Sonnabend in Bremervörde. Und darauf können wir aufbauen, weil die Deckung eine gute Leistung geboten hat.“

Wobei der Übungsleiter natürlich auch nicht verhehlen konnte, dass seine Grün-Weißen im Angriff enttäuschend agiert hatten. Zum einen sei das Fehlen von drei Stammspielern dafür verantwortlich gewesen: „Wir wollen aber nicht jammern, sondern die Situation so annehmen.“ Wichtig für Ehlers: In Bremervörde kann er Ole Fastenau als weitere Option wieder ins Rennen schicken. Zweitens hätten sich die Gegner mittlerweile besser auf seine Truppe eingestellt. „Da müssen wir dann im Rückraum andere Lösungen finden, um im Angriff variabler zu sein.“ Nicht ein einziges Tor erzielten die Daverdener aus der zweiten Reihe.

Dass die dennoch bis kurz nach dem Wechsel auf etwas Zählbares hoffen durften, hatten sie allein Sebastian Bohling zu verdanken. Der Keeper war in der ersten Halbzeit mit sechs Paraden, darunter ein abgewehrter Siebenmeter, der herausragende Gastgeber auf dem Parkett. Außerdem profitierte der Aufsteiger davon, dass sich die Oldenburger offensichtlich erst daran gewöhnen mussten, ohne Backe zu spielen. So führte Daverden einige Male, zuletzt beim 6:5 (19.), und blieb trotz mickrigen zehn Toren in Schlagdistanz. Auch, weil Lajos Meisloh bis zu seiner ersten Fahrkarte viermal vom Punkt aus erfolgreich geblieben war.

Im zweiten Abschnitt schaltete der Spitzenreiter um den Ex-Oytener Niclas Hafemann einen Gang höher und sorgte beim 12:17 (38.) für eine schnelle Vorentscheidung. Der Rest blieb für die Oldenburger Formsache, der dezimierten Daverdener Truppe ging deutlich die Puste aus. Und die Abwehr ließ sich dann doch zu oft über Außen düpieren. Ein Highlight hatte die Ehlers-Sieben aber wenigstens noch zu bieten: Jonah Klimach überwand den starken Keeper Jannik Rohde nach Kreisanspiel mit einem Heber zum 15:22 (52.).

Tore TSV Daverden: Elfers (3/2), Wilkens (2), Meisloh (6/4), Junge (2), Zeidler (2), Wehrkamp (1), Klimach (2), von Salzen (1), Pasenau (1).

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