Bösch-Team feiert gegen Langwedel zweiten Sieg in Folge

1:0 – RW Achim macht dank Lailo den nächsten Schritt

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Ibo Lailo (links), hier im Duell mit Emrah Tavan, erzielte das goldene Tor beim 1:0-Erfolg für RW Achim.

Achim - Von Kai Caspers. Während seine Spieler im Mittelkreis lautstark das 1:0 (1:0) im Derby der Fußball-Bezirksliga über den FSV Langwedel-Völkersen bejubelten, schüttelte Ingo Bösch mit einem süffisanten Grinsen im Gesicht nur noch den Kopf. „Wir sind doch kein Meister geworden“, entfuhr es dem Coach vom 1. FC Rot-Weiß Achim.

Doch auch Bösch war sich natürlich der Tatsache bewusst, dass der zweite Sieg in Folge ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt für seine Mannschaft gewesen ist. „Wir waren definitiv schlechter als noch gegen Ritterhude. Dennoch bin ich mit der Teamleistung zufrieden, obwohl ich mir die spannende Schlussphase gerne erspart hätte“, verwies der FC-Coach auf die vergebenen Hochkaräter von Faruk Senci und Behcet Kaldirici. Und das wäre ja auch fast noch bestraft worden vom FSV. Denn in der Nachspielzeit (90.+2) zappelte das Leder tatsächlich im Netz hinter Rot-Weiß Keeper Dennis Welke. Die Freude auf Seiten der Gäste war jedoch nur von ganz kurzer Dauer, denn Schiedsrichter Mario Bernhardt (Wienhausen) gab den Treffer nicht. Er zeigte stattdessen Tino Heimbruch völlig verdient die Gelbe Karte, da Langwedels Stürmer den Ball zuvor ganz klar mit der Hand gespielt hatte. „Das war einfach nur dumm und passte zu unserem gesamten Auftritt“, hatte FSV-Trainer Benjamin Nelle nur wenig Verständnis für die Aktion seines Stürmers. „Wenn wir nicht langsam die Kurve bekommen, holen wir keinen Punkt mehr. Dafür sind wir in der Offensive einfach zu schwach, zumal wir dort keine Teamleistung mehr zeigen, sondern jeder nur noch für sich spielt“, fand er ziemlich deutliche Worte für die Vorstellung seiner Mannschaft, die dem Tabellenstand entsprach.

Das Duell der beiden Kellerkinder – es war alles andere als ein fußballerischer Leckerbissen. Aber das war sicher auch nicht zu erwarten. Während die Gastgeber aber zumindest ansatzweise Akzente im Spiel nach vorne setzten, enttäuschte der FSV auf ganzer Linie. Dabei stand mit den Rückkehrern Throl, Heimbruch und Bormann jede Menge Qualität auf dem Platz. In der 29. Minute wurden die Achimer dann für ihre Mühen belohnt, als Ibo Lailo nach toller Vorarbeit von Ahmet Kaldirici mit einem trockenen Schuss zur Stelle war – 1:0. Nur wenig später (32.) verhindert Welke auf der Gegenseite den möglichen Ausgleich mit einer schönen Parade gegen Louis Gehrke. Nach dem Wechsel können dann Faruk Senci (58.) und Behcet Kaldirici (70.) alles klar machen für die Gastgeber, finden jedoch jeweils ihren Meister in FSV-Keeper Moritz Nientkewitz. In der 72. Minute kommt Tino Heimbruch im FC-Strafraum frei zum Abschluss, doch sein Schuss segelt knapp am Tor vorbei. Die folgende Schlussoffensive der Gäste verpufft dann nahezu wirkungslos, da zu keiner Phase ein geordneter Spielaufbau zu erkennen ist.

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