TV Oyten III spielt sich in einen Rausch / Daverden feiert ersten Saisonsieg

Blumenthals Worte fruchten – 37:28

Maike Hemmerich lieferte mit dem TV Oyten III eine Galavorstellung ab und feierte einen deutlichen Erfolg über den VfL Fredenbeck.
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Maike Hemmerich lieferte mit dem TV Oyten III eine Galavorstellung ab und feierte einen deutlichen Erfolg über den VfL Fredenbeck.

Oyten – Erster Saisonsieg für die Damen des TSV Daverden in der Handball-Landesklasse. Im sechsten Anlauf feierte das Team von Trainer Martin Eschkötter einen 24:21-Erfolg beim Hagener SV und gab damit die Rote Karte an die LTS Bremerhaven weiter. Eine Galavorstellung zeigte der TV Oyten III, der den zuvor verlustpunktfreien VfL Fredenbeck deutlich in die Schranken verwies.

Hagener SV - TSV Daverden 21:24 (9:17). „Endlich hat sich meine Mannschaft mal belohnt. Eine weitere Niederlage wäre aber auch ein richtiger Tiefschlag gewesen“, befand Martin Eschkötter. Bereits in der ersten Halbzeit hatte seine Mannschaft eine tadellose Leistung gezeigt und folgerichtig ein deutliches 17:9 vorgelegt. Aber in diesem Tempo sollte es nicht weitergehen. „Einige hatten sich wohl schon zu früh über den möglichen Sieg gefreut. Oder aber meine warnenden Worte in der Pause waren eine Art Bremse“, so Eschkötter. So kam es, wie es kommen musste. Hagen erzielte sechs Buden am Stück – 15:17 (39.). Das zeigte Wirkung bei den Gästen, denen die Verunsicherung in der Folge deutlich anzumerken war. Daher war beim 21:21 (56.) auch wieder alles offen. Eschkötter: „Zum Glück konnten wir da nachlegen.“ Sabrina Rehbock, Anna Buchwitz sowie die neunfache Torschützin Soline Müller brachten den ersten Saisonerfolg unter Dach und Fach und bewiesen, dass sie in der neuen Liga mithalten können.

TV Oyten III - VfL Fredenbeck 37:28 (15:14). Nach einem krassen Fehlstart (2:6, 10.) nahm Oytens Trainerin Merle Blumenthal die dringend erforderliche Auszeit. Aber erst nach dem 3:8 (12.) fruchteten ihre Worte. Spätestens beim Ausgleich zum 10:10 (19.) durch die achtfache Torschützin Julia Otten war ihr Team endgültig in der Partie angekommen. Bereits zur Pause führten die Gastgeberinnen knapp mit 15:14. Was folgte, war die beste Phase des TVO. In der 40. Minute stelle Nina Schnaars auf 22:16. Endgültig auf der Siegerstraße waren die Gastgeberinnen beim 28:21 durch Maike Hemmerich eingebogen. Den finalen Treffer setzte Merle Prütt zum 37:28-Endstand. Blumenthal lobte: „Alle haben an einem Strang gezogen. Zwischen den Pfosten hat uns Bitte Hemmerich in kritischen Phasen den Rücken freigehalten.“  bjl

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