#bleibzuhause/bleibfit 

Sport- und Fitness-Apps können eine gute Alternative zum Fitnessstudio sein

Trotz skeptischem Blick des Hundes: Fitness mit einer App geht nicht nur in den eigenen vier Wänden, sondern bei schönem Wetter auch auf der Terasse oder dem Balkon.

Bassen - Seit über einer Woche bittet uns die Regierung nun darum, die eigenen vier Wände nur noch in absolut notwendigen Fällen zu verlassen: #stayathome. Für Sportmuffel und Leseratten klingt das zumindest zunächst nicht unbedingt problematisch. Schließlich sind entspannte Lese- und Netflixstunden Tätigkeiten, die drinnen stattfinden. Für Sportbegeisterte ist die Situation jedoch schon etwas nervenaufreibender. Nicht nur, dass momentan alle Fitnessstudios und andere Sportzusammenkünfte geschlossen haben, auch jegliche Sportveranstaltungen im Fernsehen bleiben bis auf Weiteres gestrichen.

Und was zusätzlich für Herzrasen sorgt: Muskeln bilden sich laut Experten schon nach acht bis zehn Tagen Sportpause zurück und um die Kondition steht es auch nicht besser. Was also tun, wenn man nicht eine Corona-Wampe und Covid-Wabbel-Muskeln bekommen will? Immerhin sind die Prognosen der Virologen in Bezug darauf, wie lange wir noch mit den sozialen Einschränkungen leben müssen, nicht gerade das Gelbe vom Ei. Zwar können wir momentan noch nach draußen, um zu joggen oder Fahrrad zu fahren, aber gezielte Muskelübungen für Arme, Bauch und Beine sind eher schwer zu erledigen.

Lösungen für dieses „Problem“ gibt es natürlich viele: Ich kann schwere Wasserkisten heben, um meinen Bizeps stark zu halten, fleißig auf dem Fußboden Sit-ups machen oder fünfmal um das eigene Haus rennen, um die Kondition aufrechtzuerhalten. Richtig motivierend ist das Ganze aber nicht. Eine weitere, weitaus strukturiertere und effektivere Möglichkeit ist so einfach wie modern: Sport- und Fitnessapps. Seit Jahren entwickelt die Unterhaltungsindustrie digitale Strategien, um Menschen den Sport etwas näher zu bringen.

Die Sport-Apps wie „Seven“ sind im Play Store schnell zu finden und herunterzuladen. Fotos (3): kKara von Staden

Bei der jüngeren Generation sind Fitnessapps schon seit geraumer Zeit ins alltägliche Leben eingezogen. Da heißt es eher „Sport im Wohnzimmer“ als „Sport in der Muckibude“. Vorteile hat die Nutzung solcher Apps in jedem Fall: Wem im chaotischen Alltag mal nur kurz Zeit für die Fitness bleibt, kann ohne großen Aufwand ein kleines Work-out vor dem Fernseher absolvieren. Ein weiterer Pluspunkt: Man muss nicht vor die Tür. Zudem kann sich jeder Smartphone-Nutzer solche Apps bequem aus dem Google-Playstore oder dem App-Store herunterladen. Perfekt also für die Corona-Zeit.

Werfen wir nun einen Blick auf eine der bekanntesten und am besten bewerteten Fitnessapps: Seven. Der Name kommt nicht von ungefähr. Die App bietet 7-Minuten-Zirkel an, die verschiedene Bereiche des Körpers straffen, stärken und fit halten. Da ist für jeden etwas dabei. Ob Cardio, Ausdauer, Tabata, Bauch-Beine-Po, Rücken, Arme, Stretching oder Yogalates– alles kann in unterschiedlichen Fitnessstufen trainiert werden. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene können ihre körperliche Fitness unter Beweis stellen und sich immer weiter steigern. So kann ich langsam mit Übungen für den ganzen Körper beginnen und mich später bei Zirkeln, die die passenden Titel „Brennender Bauch“ oder „Bootcamp“ tragen, auspowern.

Ein Zirkel besteht dabei aus zwölf Übungen, die jeweils 30 Sekunden dauern. Klingt wenig, eine halbe Minute kann aber bei aufeinander folgenden Einheiten wie Hock- und Ninjasprüngen mehr als kräftezehrend und lang erscheinen. Dass ich die Übung nebenher auf dem Display des Handys sehen kann, hilft dabei. Eine animierte Trainerfigur demonstriert die Übungen die ganze Zeit und lässt sich zudem um 360 Grad drehen. So sehe ich die Einheiten stets aus allen Blickwinkeln und kann überprüfen, ob ich meinen Körper richtig positioniere. Ergebnisse lassen sich schon nach wenigen Tagen sehen: Die Muskeln werden straffer, die Kondition geht sichtlich nach oben und der Kalorienverbrauch beruhigt mein „Gestern wieder mal zu viel Schoki“-Gewissen.

Der einzige Nachteil an der App: Sie kostet! Wer Zugriff auf alle Übungen haben will, muss dem 7-Club beitreten, für den man 79,99 Euro im Jahr oder 9,99 Euro im Monat erübrigen muss. Ansonsten steht einem nur der Zirkel „Ganzer Körper“ zur Verfügung, der allerdings bei mehrfacher Wiederholung auch sehr effektiv ist. Bleibt man allerdings länger in der 7-Challenge (trainiert also jeden Tag), bekommt man jeden zweiten Monat einen neuen Zirkel geschenkt. Fleiß wird hier also belohnt. Verglichen mit den monatlichen Kosten für Fitnessstudios, die gerne schon mal auf bis zu 60 Euro pro Monat ansteigen können, ist der Preis für die App jedoch eher schmales Geld.

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