TSV Fischerhude-Quelkhorn ringt im intensiven Derby TV Oyten mit 2:1 nieder

Bibic trifft mit dem falschen Fuß ins Glück

Gegensätzliche Gefühlslage: Jan Schröder und Malte Nord jubeln, Oytens Thomas Baumann kann es nicht fassen.
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Gegensätzliche Gefühlslage: Jan Schröder und Malte Nord jubeln, Oytens Thomas Baumann kann es nicht fassen.

Fischerhude/Oyten – Der TV Oyten ist auf dem besten Wege, wie schon in der vergangenen Saison einen herben Fehlstart in der Fußball-Bezirksliga hinzulegen. So standen die Mannen von Coach Axel Sammrey am Sonntag im Prestige-Derby beim Aufsteiger und Ortsnachbarn TSV Fischerhude-Quelkhorn zum fünften Mal in Folge mit leeren Händen da, verloren mit 1:2 (0:0). Zwar rochen die Gäste am ersten Punkt, doch mit rechts machte Linksfuß Elvedin Bibic in der Schlussphase der Partie (83.) seinem Ex-Club einen Strich durch die Rechnung.

Klar fehlte nach dem Abpfiff nicht der obligatorische Kreis der Hausherren mit dem Ausruf „Derby-Sieger, Derby-Sieger . . .“ Letztlich aber hatten sich die Wümme-Kicker diesen Sieg auch verdient, weil sie in den entscheidenden Phase griffiger und wacher verteidigten sowie vorne entschlossener zu Werke gingen und vor allem im zweiten Abschnitt die besseren Torchancen besaßen. So sah es später auch TSV-Coach Matthias Warnke, merkte aber auch an: „In der Anfangsphase der ersten Hälfte hat es Oyten besser als wir gemacht. Da hatten wir Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Im zweiten Durchgang haben wir es besser gemacht, gute Tiefe und so auch beste Chancen gehabt. Ich bin absolut happy, weil wir viele Dinge sehr besser gemacht haben als noch zuletzt gegen Hülsen!“

Sein Pendant ärgerte sich dagegen über die Gegentore. Sammrey: „Denn wir haben beide ja selbst vorgelegt! Stimmt, wir müssen durch Anton Strodthoff, dem aber noch Spielpraxis fehlt, in Führung gehen. Generell haben wir bis auf einmal die Gier aufs Tor vermissen lassen. Deshalb haben wir einmal mehr Lehrgeld zahlen müssen.“

Es war die achte und die 28. Minute, in der die Hausherren doch tief durchatmen mussten, als Strodthoff zweimal in bester Position von Murat Avanas freigespielt wurde, beide Mal aber die falsche Entscheidung traf. Auf der Gegenseite machten es Elvedin Bibic, Aaron Connemann als auch Jan Schröder allerdings nicht besser.

Wie man es macht, zeigte dann Malte Nord (63.). So war der wiedergenesene Daniel Airich einen Moment nicht im Bilde, Schröder klaute ihn dem Ball und bediente mustergültig Nord, der überlegt ins lange Eck aus 13 Metern einschob. Allerdings dauerte der Jubel gerade einmal 45 Sekunden, da wuchtete der kurz zuvor eingewechselte Niko Oetting das Leder in die TSV-Maschen. Da gab es für Fabian Meyer, Sohn des TVO-Chefs Detlef Meyer, nichts zu halten. Wie auch für sein Gegenüber Christian Rathjen, wie Meyer ansonsten fehlerlos, nicht beim zweiten Oytener Gegentreffer. So rechnete der Routiner mit einer Linksklebe seines einstigen Mitspielers, der aber holte mit rechts zum Schuss ins Glück aus.

Von Frank Von Staden

Und wieder eine Fischerhuder Chance: Hier allerdings kann Henrik Seeger mit langem Bein gegen Kassim Diallo im Gewühl noch klären.

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