Fußball-Trainer hört beim MTV zum Saisonende auf / „Schöne Zeit“

Uwe Bischoff sagt in Riede nach drei Jahren Servus

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Uwe Bischoff wird nach drei Jahren den MTV Riede zum Saisonende wieder verlassen.

Riede - Von Frank von Staden. Die Wege von Fußball-Bezirksligist MTV Riede und Trainer Uwe Bischoff werden sich am Saisonende trennen. Das bestätigte gestern Riedes Fußball-Boss Frank Lindenberg auf Nachfrage. „Uwe hat bei uns drei Jahre lang hervorragende Arbeit geleistet. Doch in der vergangenen Woche sind wir nach einem intensiven Gespräch mit dem Trainerstab, Vorstand und Verantwortlichen zu dem Entschluss gekommen, nun neue Wege gehen zu wollen“, klärt der Spartenleiter auf.

Auch Bischoff verneint vehement die Frage, ob es negative Schwingungen zwischen ihm, Mannschaft und Vorstand gegeben hätte: „Ich habe weiterhin ein super Verhältnis zum Team. Es macht viel Spaß, mit den Jungs zu arbeiten. Doch drei Jahre sind eine lange Zeit, wo es auch hier und dort leichte Abnutzungserscheinungen gibt. Das ist ganz normal. Es war in der vergangenen Woche ein gutes und ehrliches Gespräch, das ich mit dem Vorstand geführt habe. Am Ende sind beide Seiten dann zu der Entscheidung gekommen, dass frischer Wind der Mannschaft durchaus gut tun könnte.“ Und eines hebt der 54-Jährige aus Oyten-Schaphusen ganz besonders hervor: „Es war und ist auch noch hier in Riede eine wirklich schöne Zeit!“

Lindenberg als auch Bischoff betonen dabei ausdrücklich, „dass wir bis zum Saisonende alles dafür tun werden, damit die Bezirksliga gehalten werden kann. Das hat oberste Priorität.“ Aber natürlich auch die Suche nach einem geeigneten Bischoff-Nachfolger. „Sowie auch nach Neuzugängen, die uns sportlich weiterbringen können“, schiebt dann der Spartenleiter des MTV Riede schnell noch nach. Dass diese Spieler aber nicht für ein Kaltgetränk und eine Bratwurst an den äußersten Rand des Landkreises kommen werden, weiß Lindenberg durchaus: „Wir haben in Riede vieles zu bieten. Was aber nicht heißt, dass wir hier mit Geld um uns werfen. Definitiv wird es auch in Zukunft kein Geld für Spieler geben. Aber wir können zum Beispiel mit einem Trainingslager punkten, Zuschüsse für Mannschaftsfahrten aller Herren-Teams und, und, und.“

Vom neuen Trainer erwartet der Vorstand in dieser Hinsicht Mithilfe. Lindenberg: „Er soll uns nicht nur Wege aufzeigen, die wir bisher übersehen haben, sondern uns auch tatkräftig bei der Suche nach interessanten Spielern unterstützen!“

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