Bezirksliga: Langwedel-Völkersen feiert verdienten Sieg / Daniel Throl versiebt Strafstoß / Lindhorst: „Nach vorne immer gut kombiniert“

Dreierpack: Tino Heimbruch bricht den Hamberger Widerstand – 4:3

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Auch von zwei Hambergern nicht zu halten: Tino Heimbruch setzte seine ganze Power ein und schoss den FSV Langwedel-Völkersen fast im Alleingang zum verdienten 4:3-Sieg.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. LangwedelKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Tino Heimbruch saß nach seiner letzten vergebenen Chance sowie dem anschließenden Schlusspfiff im Strafraum und ärgerte sich: „Ich hätte heute fünf Buden machen müssen.“ Sekunden später überwog aber schon wieder die Freude beim Goalgetter des FSV Langwedel-Völkersen – mit einem Dreierpack hatte er im Duell der Fußball-Bezirksliga den FC Hambergen beim 4:3 (1:1)-Erfolg fast im Alleingang abgeschossen.

Auf dem Weg zum Mittelkreis bilanzierte der 20-Jährige zufrieden: „Ein verdienter Erfolg für uns, wie haben ein richtig gutes Match abgeliefert.“ Ach ja, da gab es auch noch einen persönlichen Rekord für Heimbruch: „Drei Tore in einem Bezirksliga-Spiel habe ich bisher noch nicht erzielt.“ Lob gab es da natürlich von Sascha Lindhorst: „Tino und Yannick Braatz haben da vorne wie die Tiere gearbeitet. Letzten Sonntag hat Tino seinem Kollegen drei Treffer aufgelegt – heute war es halt andersrum.“ Dabei kehrte der Coach das Positive aus der Partie heraus: „Wir haben die bekannten Schwächen der Hamberger auf den Außen genutzt und die Tore gut herauskombiniert.“ In erster Linie meinte Lindhorst wohl Daniel Throl, der über die linke Seite mächtig Dampf machte. Sein Pendant auf der rechten Bahn, Bilal Yavuz, überzeugte ebenso in der Offensive – offenbarte aber Schwächen in der Defensivarbeit. Wobei die komplette Mittelfeldreihe zu viele FC-Angriffe zuließ und so die von Lindhorst gelobte Viererkette in Verlegenheit brachte. Weiterer Kritikpunkt: Bei den Standards fehlten meist Zuordnung und Wachsamkeit. Insgesamt war die Vorstellung der Heimelf jedoch prima – auch, weil sie Rückschläge wegsteckte.

Nach dem frühen 1:0 durch Daniel Throls Schuss in den Winkel (4.) und guten 20 Minuten geriet Langwedel gegen besser werdende Gäste in Bedrängnis. Ein Durcheinander in der Abwehr nach Schefft-Freistoß nutzte Malte Mahnken zum 1:1 (28.). Nächster Rückschlag: Throl scheiterte mit einem Strafstoß – Andreas Züge hatte Frederik Bormann gefoult – an Keeper Timo Flathmann (35.).

Turbulent wurde es in Hälfte zwei: Heimbruch verwertete eine Kombination über Jan-Ole Ernst und Braatz zum 2:1 (55.) und legte kurios zum 3:1 (60.) nach, als der bei Denkers Schlag aus der Abwehr einfach den Fuß reinhielt. Im offenen Schlagabtausch verkürzte Tim Denker nach Freistoß und Kopfball-Vorlage auf 3:2 (76.), nur fünf Minuten später gelang Heimbruch im zweiten Versuch gegen Flathmann das 4:2. Weil Sense nach Yavuz-Schlendrian das 4:3 markierte (83.) und Heimbruch bei Kontern noch drei Hochkaräter liegen ließ, musste Langwedel bis zum Schluss zittern.

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