Bezirksliga: Grün-Weiße kassieren verdiente 0:2-Pleite gegen VfL Visselhövede / Coach Nils Pohlner: „Vorne ohne jegliche Effektivität“

Flatterball schmeckt Senff nicht – und TSV Dörverden fehlt die Würze

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In dieser Szene konnte Dörverdens Mauro Rosebrock (links) vor Marco Jorzick klären – später traf Visselhövedes Offensiv-Ass zum entscheidenden 0:2.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. DörverdenKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Dieser Nachmittag war schon nach wenigen Minuten versaut: Erst kassierte der TSV Dörverden im Bezirksliga-Duell mit dem VfL Visselhövede das frühe 0:1 (3.), dann brach der Stuhl des gesperrten Trainers Nils Pohlner zusammen. Für die Grün-Weißen wurde es im gesamten Match nicht besser – so stand gestern am Ende eine 0:2 (0:1)-Pleite. „Nach dem Rückstand haben wir den Ball zwar laufen lassen, vorne fehlte aber jegliche Effektivität. Vissel spielte sich bessere Chancen heraus und hat verdient gewonnen“, resümierte Pohlner.

Sein Gegenüber Joachim Keck strahlte angesichts des Sieges und der sieben Punkte nach drei Partien, mit der Leistung zeigte sich der neue Mann an der Seitenlinie allerdings wenig zufrieden: „Es war kein schönes Spiel, das bessere von zwei schlechten Teams hat den Dreier eingefahren. Wir waren spielerisch besser und hätten schon in der ersten Halbzeit für Klarheit sorgen können, aber das lag sicherlich auch an der Dörverdener Personalnot. Allerdings haben wir nicht über die volle Spielzeit 100 Prozent gegeben.“

Dem nach der Ein-Spiele-Sperre für Simon Bogutzky zwischen die Pfosten gerückte Christopher Senff schmeckte die erste Szene überhaupt nicht, als ihn Mariusz Szymanski aus 25 Metern zum 0:1 überraschte (3.). Zwar sah der Keeper nicht gut aus, der 22-Jährige hatte jedoch eine Erklärung parat: „Ich habe den Ball erst spät gesehen, weil Christian Schünemann davor stand. Und dann war es ein Flatterball, der im Eck einschlug.“ Vorwürfe musste sich Senff von seinen Kollegen jedenfalls auch nicht anhören.

Aber es fehlte den Platzherren im gesamten Match die nötige Würze, um die Mannen aus dem Kreis Rotenburg in Gefahr zu bringen. Offensiv-Ass Marco Jorzick hätte schon vor dem Wechsel für eine Entscheidung sorgen können, seinen Kopfball nach Freistoß lenkte Senff aber stark über die Latte (15.). Und sein Schuss aus 20 Metern zischte knapp neben den Pfosten (34.). Erfolgversprechende Szenen für Grün-Weiß – auf die mussten die Anhänger bis zur zweiten Halbzeit warten. Mit dem nach vorne beorderten Dimitri Seibert übte Dörverden zumindest eine Viertelstunde lang so etwas wie Druck aus, den VfL-Kasten konnte die arg ersatzgeschwächte Pohlner-Elf allerdings nicht in Gefahr bringen. Keeper Michel Brückner musste nur bei Seiberts Versuch aus 18 Metern zufassen (56.). Auf der anderen entschärfte Christopher Senff die Schüsse von Jorzick (54., 90.) sowie Arben Haliti (69.) – beim 0:2 (80.) durch den nach Zuspiel von links freistehenden Jorzick war der Schlussmann dann aber machtlos.

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