Bezirksliga: Ersatzgeschwächte FSV-Elf verliert verdient gegen Osterholz / Coach Nelle: „Kein Vorwurf, sie hat alles gegeben“

Trotz Penczeks Powerstart zahlen Langwedeler Lehrgeld – 1:2

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Ball gut abgeschirmt: Nick Edelberg kassierte mit dem FSV Langwedel-Völkersen aber ein 1:2 gegen Osterholz.

Kreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. LangwedelKreis-Verden - Von Ulf von der Eltz. Nein – zu hart ins Gericht wollte Benjamin Nelle mit seiner Elf nicht gehen: „Sie hat alles gegeben, ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Nach den vielen Ausfällen war nicht mehr drin.“ Zum Start in die Bezirksliga hatte der FSV Langwedel-Völkersen am Sonntag eine insgesamt verdiente 1:2 (1:1)-Niederlage gegen den VSK Osterholz kassiert. Auch Trainer Pendant Matthias Ruländer vom siegreichen Landesliga-Absteiger zollte den Gastgebern ein Lob: „Langwedel hat das ganz gut gemacht und sich prima verkauft. Bei den hohen Temperaturen sollten wir das Match nicht zu hoch bewerten, beide Teams boten aber guten läuferischen Einsatz.“ Letztlich durfte der Ex-Werderaner jedoch in Anspruch nehmen, dass „wir dieses eine Tor besser waren.“

Dabei legten die Platzherren einen regelrechten Powerstart hin: Nach einem Schuss von Piet Niemann wehrte VSK-Keeper Malte Vollstedt nach vorne ab, Niklas Penczek traf im zweiten Versuch zum frühen 1:0 (2.). Zwar schienen sich die Kontrahenten im Mittelfeld zu neutralisieren, aber die Gäste untermauerten mit zunehmender Zeit ihre größere spielerische Reife. „Obwohl auch wir wie die Langwedeler im Umbruch stehen und viele junge Leute im Kader haben“, wie Ruländer erwähnte. Konnte Moritz Nientkewitz, die neue Nummer eins des FSV, gegen Urbaniak per Klasse-Reflex noch den Ausgleich verhindern (28.), blieb er vier Minuten später machtlos: Abermals Urbaniak setzte sich am Strafraum-Eck gegen Rechtsverteidiger Finn Egbers durch, düpierte auch noch Henric Hollatz und ließ Nientkewitz keine Chance – 1:1.

Kurz nach der Pause ließ sich Hollatz im Anschluss an einen weiten Ball von Patrick Brouwer überlaufen – schon hieß es 1:2 (56.). „Ein taktischer Fehler, das Gegentor darf nicht passieren“, so Nelle. Dass die Langwedeler Lehrgeld zahlten, war letztlich der Tatsache geschuldet, dass beide Innenverteidiger Hollatz sowie Matthias Cordes aus der Zweiten hochrücken mussten. Auch die Sechser-Positionen wurden von den Youngstern Nick Edelberg und Viktor Heidt praktisch neu besetzt. Hollatz (62.) sowie Philipp Dondelinger (80.) vergaben noch Halbchancen zum Ausgleich.

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