Einfache Runde – dann Auf- und Abstiegsrunde

Bezirksliga: Aufteilung ist vom Tisch

Claudia von Kiedrowski.
+
Claudia von Kiedrowski.

Achim/Verden – Sie hatte einen Aufruf an ihre 21 Vereine gestartet, Ideen für die Gestaltung der anstehenden Saison zu liefern. Claudia von Kiedrowski, Staffelleiterin der Fußball-Bezirksliga 3, bekam auch reichlich Rückmeldungen – und hat sich nun für eine Variante entschieden, die sie in der kommenden Woche dem Spielausschuss präsentieren wird: Es soll eine einfache Runde, also ohne Rückspiele, absolviert und dann in Auf- sowie Abstiegsrunde geteilt werden.

„Viele haben sich gegen eine Aufsplittung ausgesprochen und ganz tolle Vorschläge gemacht. Ich denke, das ist nun die beste Lösung. Alle zufriedenstellen kann man angesichts der Coronakrise ja ohnehin nicht“, erläuterte die Etelserin am Montag auf Nachfrage dieser Zeitung.

Das Prozedere würde so aussehen: Jeder spielt einmal gegen jeden, hat dabei zehnmal Heimrecht und tritt zehnmal auswärts an. Nach dieser einfachen Runde gehen die besten zehn Teams in die Aufstiegsrunde, die restlichen elf bilden die Abstiegsrunde. Also einer mehr, weil ja mit dem Ziel der Reduzierung auf schließlich irgendwann 16 Vereine zunächst mit bis zu sechs Absteigern gerechnet werden muss. Bei den Teams, die dann ein zweites Mal aufeinandertreffen, wechselt das Heimrecht.

„So bleibt das Gefühl einer echten Bezirksliga am ehesten bestehen“

Als beste Lösung bezeichnet Claudia von Kiedrowski diese Variante, „weil wir bei einer Aufsplittung in zwei oder gar drei Staffeln die schwierige Aufgabe gehabt hätten, die Zusammensetzungen hinzubekommen. Die Fragen wären gewesen: Hätte ich dann frei losen können? Oder wären es kreisinterne Staffeln geworden oder nicht?“ Viele Vereine wollten gerne gegen Teams aus den anderen beiden Kreisen spielen, was den Reiz ausmache. Wieder andere hätten gerne die Derbys dabeigehabt, um viele Zuschauer anzulocken. „Letztlich bleibt bei dieser Lösung das Gefühl einer echten Bezirksliga noch am ehesten bestehen“, glaubt die Etelserin.

Sie hegt große Hoffnungen, dass sie vom Spielausschuss um dessen Chef Jürgen Stebani das Okay bekommen wird, zumal quasi als ungeschriebenes Gesetz gelte, dass die Staffelleiter selbst über ihr jeweiliges Spielsystem entscheiden dürfen: „Schließlich kann man ja auch nicht alle Bezirksligen über einen Kamm scheren.“ Bei der Sitzung in der nächsten Woche soll dann auch festgelegt werden, ob wie erhofft am ersten September-Wochenende der Punktspielbetrieb – auch für die Landesliga – aufgenommen werden kann. Ebenso wird entschieden, was mit dem Bezirkspokal geschieht.

Von Ulf Von Der Eltz

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Welche Kanareninsel ist die richtige für mich?

Urlaub zwischen Pyramiden und Palmen auf Yucatán

Urlaub zwischen Pyramiden und Palmen auf Yucatán

Nach Gnabry-Schreck: Perfekter Bayern-Start gegen Atlético

Nach Gnabry-Schreck: Perfekter Bayern-Start gegen Atlético

Lukaku verhindert Gladbacher Traumstart in die Königsklasse

Lukaku verhindert Gladbacher Traumstart in die Königsklasse

Meistgelesene Artikel

Ahlers-Ceglareks Gedankenspiele

Ahlers-Ceglareks Gedankenspiele

Ahlers-Ceglareks Gedankenspiele
TVO muss lange auf Marc Lange verzichten

TVO muss lange auf Marc Lange verzichten

TVO muss lange auf Marc Lange verzichten
Etelsen: Reiners kehrt in den Kader zurück

Etelsen: Reiners kehrt in den Kader zurück

Etelsen: Reiners kehrt in den Kader zurück
Naumann: „Nur schwer darstellbar“

Naumann: „Nur schwer darstellbar“

Naumann: „Nur schwer darstellbar“

Kommentare