Bestzeiten für Kajsa Gerkens und Hannah Wittboldt-Müller

Ausgelassen jubelten Kajsa Gerkens (links) und Hannah Wittboldt-Müller nach ihren Wettkämpfen in Melle.
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Ausgelassen jubelten Kajsa Gerkens (links) und Hannah Wittboldt-Müller nach ihren Wettkämpfen in Melle.

Verden – Freitagabend und Sonnabend in Melle, am Sonnabend auch Ried im oberösterreichischen Innkreis – das waren die Stationen am vergangenen Wochenende für sechs Läufer der LG Kreis Verden, die sich freuten, endlich wieder Wettkämpfe bestreiten zu können.

Dass auch unter Coronabedingungen gute Wettkämpfe mit vielen Teilnehmern organisiert werden können, bewies der SV Melle 03 und erhielt dafür viel Lob. Ab Freitagabend war zunächst der Achimer Henry Schubert aktiv. Der M13-Jugendliche bestritt sein erstes Rennen über die 2000 Meter. Gleichmäßig laufend kam er als erster seiner Altersklasse unter insgesamt zehn Läufern nach 8:02,28 Minuten ins Ziel.

Henrys großer Bruder Felix, auch noch nicht lange in der Leichtathletik aktiv, bestritt sein erstes 3000 m Rennen. Im ersten von zwei Läufen, die zusammen mit den 5000 m Läufern gestartet wurden, lief der unerfahrene Anfänger zunächst zu schnell los, konnte sich dann aber an den anderen Läufern orientieren und wurde nach einem starken Endspurt als Zweiter noch bester der U18 mit guten 10:19,81 Minuten und damit achter in der Gesamtwertung beider Läufe über alle Altersklassen.

Im zweiten Lauf über 3000 m musste Sophie Kohlhase (Verden) lange ihr eigenes Rennen laufen, konnte nach dem guten ersten Kilometer ihr Tempo nicht ganz halten und blieb nach 10:41,83 Minuten nur um acht Sekunden hinter ihrer Bestzeit aus 2020 zurück. Als schnellste Frau in der Wertung aller 18 Läufer kam sie auf Rang zehn.

Viel Spaß hatten am Sonntag die beiden Verdener Sprinterinen Kajsa Gerkens und Hannah Wittboldt-Müller, die über 100 m und 200 m persönliche Bestzeiten liefen. Über 100 m, hier traten in zehn Läufen insgesamt 54 Sprinterinnen an, verbesserte sich Gerkens als zweite im siebten Lauf bei minimalem Rückenwind auf 12,71 Sekunden, und als dritte im gleichen Lauf kam Wittboldt-Müller auf 12,78 Sekunden. Das war Platz neun der Gesamtwertung und Rang sechs der U20 Jugend für Gerkens. Wittboldt-Müller war als Gesamtelfte beste U18 Sprinterin. Sie verbesserte ihre Bestzeit aus 2020 damit um fast sechs Zehntelsekunden.

Kajsa Gerkens war vor vier Jahren als 15-Jährige schon 12,88 Sekunden gesprintet, musste 2018 wegen Verletzung ganz pausieren. 2019 hatte sie dann eine kurze Highschool-Saison in den USA, ehe sie 2020 ihre Leistungsfähigkeit wieder neu aufbauen musste. Nach sieben langen Monaten des Wartens auf Wettkämpfe war der Freudensprung schon groß und wurde nach den 200 m noch größer. Über diese Strecke lag Gerkens Bestzeit aus dem Winter 2018 mit 26,67 Sekunden auch schon lange zurück, nun siegte sie im vierten von fünf Läufen mit insgesamt 27 Sprinterinnen bei Gegenwind mit starken 25,82 Sekunden und wurde damit als vierte der U20 Jugend fünfte der Gesamtwertung. Im gleichen Lauf kam Hannah Wittboldt-Müller als beste U18 Jugendliche und achte der Gesamtwertung auf ebenfalls starke 26,21 Sekunden. Für die 16-Jährige war das der erste Wettkampf über diese Strecke.

Für die gegenwärtig im Berchtesgadener Land beschäftigte Josephine Beneke ergab sich eine Startgelegenheit in Ried, im Innkreis bei den oberösterreichischen Meisterschaften der U23-Altersklasse. Außer Wertung laufend verbesserte sich die Thedinghausenerin über 800 m als dritte um satte sieben Sekunden auf 2:29,47 Minuten.  hbm

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