Bester Springreiter gewinnt „Großen Preis“

Tobias Meyer – ein logischer Sieger

Verden - Er war in diesem Jahr in Verden der Mann für die ganz schweren Springprüfungen. Nachdem er schon die beiden ersten Qualifikationsprüfungen der „Großen Tour“ gewonnen hatte, sicherte sich der für das Gestüt Sprehe reitende 26-jährige Löninger Tobias Meyer auch den „Großen Preis der Reiterstadt Verden“, eine mit insgesamt 25000 Euro dotierte Internationale Springprüfung (1.45/1.50) auf seinem neunjährigen Wallach Seal. Meyer gewann im Stechen vor Joachim Heyer (Cappeln) auf Aquarell PW und Christian Glienewinkel (Nienburg) auf Levisto Pleasure (0/46,22)

Die Reiterinnen und Reiter mussten zunächst einen 565 Meter langen und mit 16 schweren Sprüngen ausgestatteten Parcours überwinden. Im Stechen ging es dann noch einmal über acht Sprünge bis zu einer Höhe von 1,45 Meter. Hier betrug die Mindestzeit 50 Sekunden. Neun der insgesamt 40 qualifizierten Teilnehmer blieben im Normalparcours fehlerfrei und erreichten damit das Stechen. Darunter auch der Lokalmatador Hilmar Meyer (Morsum). Pech hatte die für den RV Aller-Weser startende amtierende Landesmeisterin Mynou Diederichsmeier, deren Stute Niagara partout nicht über den Wassergraben wollte und sie deswegen ausscheiden musste.

Der Nienburger Christian Glienewinkel legte im Stechen die erste fehlerfreie Runde in 46,22 Sekunden hin, doch sollte ihm die Zeit nicht zum Sieg reichen. Hilmar Meyer war im Stechen mit seinem Hengst Christoph Columbus auf einem guten Weg, doch fiel am dritten Sprung eine Stange, so dass er sich am Ende mit Platz sieben begnügen musste. Schneller und ebenso fehlerfrei wie Glienewinkel war der Cappelner Joachim „Jockl“ Heyer auf dem zehnjährigen Wallach Aquarell PW. Er übernahm mit 45,89 Sekunden die Führung, doch es kam ja noch der große Favorit Tobias Meyer.

Meyer gab sich auf seinem neunjährigen Wallach Seal dann auch keine Blöße. Der Weser-Ems- Meister, Deutsche Ex-Meister der Jungen Reiter und Team-Europameister der Junioren nahm immer den kürzesten Weg. Die Uhren blieben nach einer fehlerfreien Runde bei 42,07 Sekunden stehen – Sieg für den überragenden Springreiter des Verdener Dressur- und Springfestivals.

jho

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