Bereits morgen geht es nach Mailand

Schmude: Jetzt sitzt er auch im WM-Vierer

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David Schmude

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Verden Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Riesenerfolg für den Verdener Kanuten David Schmude: neben drei Klubkollegen von der KG Essen ist auch er noch auf den WM-Zug nach Mailand (19. - 23. August) aufgesprungen. Und das nicht nur gemeinsam im Zweier mit Felix Landes (Neckarsulm), wie bereits Anfang Juli berichtet, sondern jetzt auch für das deutsche Aushängeschild, den Vierer über die 1000 Meter.

Nach mehrwöchigen Trainingslagern und internen Wettkämpfen in Kienbaum, Duisburg und jetzt am Wochenende in München geht es für den deutschen Tross bereits am morgigen Dienstag in die italienische Modestadt. Auf dem dortigen Idroscalo Regatta Kurs heißt es für David Schmude dann mit seinen drei Partnern alles geben, um das deutsche Boot für Olympia 2016 in Rio zu qualifizieren. Schmude: „Jetzt werde ich bis Donnerstag so gut wie möglich relaxen, Körner sammeln und speichern, um in Topform das große Ziel zu erreichen.“

Damit erfüllt sich der größte sportliche Traum für den 25-jährigen Verdener, der noch vor wenigen Wochen fürchten musste, trotz zuvor gezeigten Top-Leistungen nur als Ersatz in Mailand auf der Tribüne Platz nehmen zu müssen. So hatte er sich im nationalen Sichtungsverfahren für eine der zwei deutschen Viererkombinationen qualifiziert, die bei den Weltcups in Duisburg und Kopenhagen gegeneinander antraten. Groß war dann damals die Enttäuschung, als er mit seinen Partnern doch hinter dem verbandsinternen Konkurrenzboot lag. In Kopenhagen waren es gerade einmal 16/100 Sekunden, die sie als Dritte von dem siegreichen Vierer „Deutschland I“ trennten. Doch letztlich schien diese vermeintliche Niederlage den Verdener erst so richtig aus den „Hüften“ kommen zu lassen. Und so gab er in den nächsten Trainingseinheiten Vollgas, schaffte dann im Zweier-Kajak mit Landes die erste WM-Nominierung und gestern nun im prestigeträchtigen Vierer die Zweite. Bundestrainer Arndt Hanisch lobte schon damals Schmude/Landes: „Die beiden sind unglaublich beherzt gefahren!“ Jetzt heißt es also voll konzentrieren, um die Olympia-Quotenplätze einzufahren. Gelingt das, dürfte Schmude nur schwer wieder aus dem Deutschen Vierer zu verdrängen sein, der bei den Europaspielen in Baku in einer anderen Konstellation das Finale verpasste und den Bundestrainer nicht überzeugte.

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