Langwedels Youngster trifft kurz nach seiner Einwechslung doppelt gegen Thedinghausen

Ben Röders erster Ballkontakt sitzt – 4:1

Den Ball ganz genau im Blick: Langwedels Maxim Schaf erzielte gegen sein ehemaliges Team aus Thedinghausen den wichtigen Führungstreffer der Gastgeber.
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Den Ball ganz genau im Blick: Langwedels Maxim Schaf erzielte gegen sein ehemaliges Team aus Thedinghausen den wichtigen Führungstreffer der Gastgeber.

Langwedel – Beim Fußball gibt es bekanntlich ja immer zwei Meinungen. Da bildete auch das Derby in der Bezirksliga zwischen dem FSV Langwedel-Völkersen und dem TSV Thedinghausen keine Ausnahme. „Die wissen doch gar nicht, warum sie gewonnen haben“, war sein Team trotz der 1:4 (0:1)-Niederlage für Gästetrainer Lars Gudegast die bessere Elf. Für FSV-Coach Emrah Tavan entsprach das Ergebnis jedoch den Kräfteverhältnissen auf dem Platz und hätte durchaus noch höher ausfallen können.

Langwedels Maxim Schaf trifft gegen seinen Ex-Klub zur Führung

„In der zweiten Hälfte haben wir noch einige Chancen ausgelassen. Allerdings muss ich auch sagen, dass Thedinghausen mit Bjarne Oetting einen starken Keeper zwischen den Pfosten hatte“, zollte Tavan dessen Leistung seinen Respekt. Bereits nach vier Minuten war Oetting erstmals zur Stelle, als er nach einem Freistoß von Benjamin Titz einen Kopfball von Justin Gericke entschärfte. Auch Daniel Throl (11.) fand im Thedinghauser Keeper seinen Meister. Und wenn der dann doch einmal geschlagen war, war Philipp Neugebauer (16.) nach einem Throl-Schuss zur Stelle und klärte auf der Linie. Auf der anderen Seite strich ein Schuss von Luca-Fabio Bormann (27.) nur knapp am Tor vorbei. Gleiches galt für einen Versuch von Dennis Buttkus in der 26. Minute aus 40 Metern gegen den zu weit vor seinem Tor stehenden FSV-Keeper Kai Sedlasek. In der 30. Minute war es dann ausgerechnet der Ex-Thedinghauser Maxim Schaf, der die Gastgeber mit 1:0 in Führung brachte. Vorausgegangen war dicker Bock von Hendrik-Niklas Dahm, der den Ball leichtfertig an Schaf verloren hatte. „Wir machen immer wieder zu leichte Fehler“, haderte Gudegast.

Thedinghausens Dennis Buttkus hat den Ausgleich auf dem Fuß

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Gäste dann zunächst das deutlich gefährlichere Team. Gleich zweimal hatte Buttkus (55./59.) den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich auf dem Fuß. Doch zunächst scheiterte er an Sedlasek, ehe er dann den Ball knapp über das Tor lupfte. „Geht der rein, dürfen wir uns sicher nicht beschweren“, musste auch FSV-Kapitän Daniel Throl eingestehen. Inmitten der Thedinghauser Drangphase dann das 2:0 (65.), als Throl einen mustergültigen Konter über Artur Pfannenstil, Piet Niemann und Vittorio Zambrano eiskalt vollendete. Was folgte, war der große Auftritt von Ben Röder. Gerade einmal drei Minuten auf dem Platz sorgte er mit seinem ersten Ballkontakt und dem 3:0 (76.) für die Vorentscheidung. Nur fünf Minuten später war der Youngster erneut zur Stelle. Nach Throl-Flanke ließ er das Leder kurz von der Brust abtropfen und traf aus der Drehung sehenswert zum 4:0. Fast hätte Röder noch einen dritten Treffer erzielt, doch dieses Mal (82.) scheiterte er am glänzend reagierenden Bjarne Oetting. Trotz der ganzen Nackenschläge, die Gäste mussten die Partie aufgrund einer Verletzung zehn Minuten in Unterzahl agieren, ließen sie die Köpfe nicht hängen und kamen durch Jannik Gudegast (85.) noch zum verdienten Ehrentreffer.

Von Kai Caspers

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