Beim Derbysieg über Embsen überzeugt nur Daverdens Miguel Feldmann

32:26 – aber Ronny Michael spricht vom fahrigen Auftritt

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Gleich drei Embser Abwehrspieler können Daverdens überragenden Miguel Feldmann nicht stoppen.

Daverden - Im Derby über den TSV Embsen behauptete sich der TSV Daverden ungefährdet mit 32:26 und festigte damit den zweiten Platz in der Handball-Kreisoberliga. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte kam der TV Oyten noch zu einem 32:28 bei der SG Bremen-Ost, während sich der TSV Intschede mit einem Remis gegen Findorff zufrieden geben musste.

TSV Daverden II - TSV Embsen 32:26 (18:13). „Mit Ausnahme von Miguel Feldmann hat meine Mannschaft zu fahrig agiert. Von daher haben wir einen deutlich höheren Sieg verpasst“, resümierte Daverdens Trainer Ronny Michael. Bis zum 2:4 2:4 (5.) hatten die Gastgeber sogar in Rückstand gelegen. In der Folge stellte sich das Michael-Team besser auf den starken Embser Rückraum ein und glich nicht nur zum 10:10 (18.) aus, sondern sogar mit 14:10 (23.) in Führung. „Spielerisch war das ganz in Ordnung von uns. Aber dann haben uns die Kräfte verlassen“, erklärte Embsens Trainer Reinhard Leprich. Das war in der Folge auch deutlich zu sehen, denn die vom zwölffachen Torschützen Miguel Feldmann angeführten Daverdener sorgten mit dem 26:18 (46.) frühzeitig für klare Verhältnisse. Gegen Ende konnten die Gäste zumindest noch etwas Ergebniskosmetik betreiben. Leprich, der aufgrund der dünnen Personaldecke selber eingreifen musste, stellte fest: „Wir haben zumindest die Köpfe nicht hängen gelassen.“

TSV Intschede - SG Findorff 21:21 (6:9). Nach dem 20:22 im Hinspiel holte sich das Team von Trainer Henning Penzek jetzt immerhin einen verdienten Zähler ab. „Erst, als wir die Deckung auf 5:1 mit Jannis Joost als Spitze umgestellt hatten, lief es besser“, befand der Intscheder Coach. Über die erste Halbzeit hätte Penzek jedoch lieber den Mantel des Schweigens gehüllt, da seinem Team dort lediglich drei Feldtore gelungen waren und es mit einem 6:9 in die Pause ging. Besser wurde es im zweiten Abschnitt, als Vitali Keller zum 18:17 (48.) traf. Aber auch das 20:18 (53.) vermochten die Gastgeber nicht über die Zeit zu retten – 21:21.

TV Oyten - SG Bremen-Ost 32:28 (13:17). „Am Ende haben wir das Ding dann noch gerockt“, freute sich Oytens Interimscoach Sascha Kunze. Noch in der ersten Hälfte hatte es nicht nach einem Erfolg des TVO gegen den Tabellenfünften ausgesehen – 13:17. Für Kunze jedoch kein Grund zur Panik: „Wir waren keine vier Tore schlechter als die Bremer.“ Wie verwandelt kam der TVO aus der Kabine und spätestens nach einem Treffer von Anton Zitnikov zum 22:22 (40.) war der TVO auf Kurs. „Die Kabinenansprache hat ihre Wirkung nicht verfehlt, da wir dann endlich als Team agiert haben“, so Kunze.

bjl

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