Beim 31:28-Erfolg über SVGO Bremen kann Oberligist SG Achim/Baden nur bedingt überzeugen

Für Aevermann zählt nur das Ergebnis

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Auch bei Marvin Pfeiffer, der hier gleich von zwei Bremer Abwehrspielern gestoppt wird, wechselten sich beim 31:28-Erfolg der SG Achim/Baden Licht und Schatten ab.

Achim/Baden - Von Kai Caspers. Auch wenn Handball-Oberligist SG Achim/Baden mit dem 31:28 (15:11)-Erfolg über den SVGO Bremen der geforderte Pflichtsieg gelungen ist – so richtig zufrieden stimmte Trainer Steffen Aevermann letztlich nur das Ergebnis: „Natürlich kann so eine Leistung nicht unser Anspruch sein. Allerdings ging es heute nur um die beiden Punkte und vielleicht ist damit ja endlich der Knoten geplatzt.“

Auch wenn der Erfolg der SG zu keiner Phase der Partie gefährdet war, blieben die Gastgeber doch deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Auffällig dabei: Das Aevermann-Team hat nicht nur erhebliche Probleme im rechten Rückraum, sondern lässt es auch immer wieder an der nötigen Konstanz vermissen. Das wurde besonders in der zweiten Hälfte deutlich. Nachdem der zehnfache Torschütze Kevin Podien und Dennis Summa auf 18:12 (34.) erhöht hatten, wurden die in ihren Mitteln doch sehr begrenzten Bremer unnötig wieder aufgebaut. Nicht zum ersten Mal, wie Aevermann eingestehen musste: „Wir waren zu dem Zeitpunkt klar überlegen, scheitern in der Folge aber wieder an uns selbst. Das ist sicher auch etwas der Verunsicherung nach dem schwachen Saisonstart geschuldet. Daher kann ich auch nur um Geduld bitten. Zumal wir uns trotz des Sieges nicht zufrieden geben, sondern weiter an uns arbeiten werden.“

Auch wenn das Schlusslicht aus Bremen den Bruch im Spiel der SG zu nutzen wusste und bis auf 17:19 verkürzte, geriet der spätere Sieg im Grunde genommen nicht mehr in Gefahr. Denn vor allem Kapitän Florian Block-Osmers ging nun voran. „Er ist dahin gegangen, wo es auch mal weht tut. Das war schon vorbildlich“, hatte Aevermann neben dem treffsicheren Podien ein Extralob für seinen Routinier parat. Als Sebastian Pröhl in der 55. Minute das 29:23 erzielte, kam es jedoch zur nächsten kollektiven Auszeit auf Seiten der Gastgeber. Sehr zum Ärger des SG-Trainers: „Das müssen wir einfach viel cleverer zu Ende spielen und so einen Gegner dann auch mal mit zehn Toren Unterschied nach Hause schießen.“ Das gelang jedoch nicht, da in der Folge in der Offensive zu oft die falschen Entscheidungen getroffen wurden und die Gäste sogar bis auf 27:29 (59.) verkürzten. Nur gut, dass Steffen Fastenau per Einzelleistung und dem Treffer zum 30:27 die letzten Zweifel am verdienten Sieg doch noch beseitigte.

Tore SG Achim/Baden: Podien (10/3), Block-Osmers (6), Pfeiffer (4), Winkelmann (3), Summa (2), Fastenau (2), Meier (2), Pröhl (2).

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