RW Achim feiert beim 3:1 über Riede den ersten Saisonsieg / Gräser vermisst Führungsspieler

Behcet Kaldirici macht den Deckel drauf

Lässt sich nicht stoppen: Achims Behcet Kaldirici gegen Riedes Arne Westermann (8) und Elias Witt.
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Lässt sich nicht stoppen: Achims Behcet Kaldirici gegen Riedes Arne Westermann (8) und Elias Witt.

Achim – Mit dem 3:1 (2:1)-Erfolg im Derby über den MTV Riede feierte Fußball-Bezirksligist 1. FC Rot Weiß Achim endlich den ersten Sieg. „Das war unsere beste Saisonleistung, mit der ich sehr zufrieden bin“ strahlte RW-Trainer Kostantinos Efeoglou.

Dabei ging es gar nicht gut los für die Gastgeber. Unglücklich rutschte eine Kopfballverlängerung auf Riedes Luca-Philipp Johanningmeier durch, der das Leder im langen Eck versenkte – 0:1 (11.). Und der MTV hätte sogar erhöhen können, doch die Schussversuche von Marcel Grashoff mit der Hacke und von Jarno Blicker wurden abgeblockt. Ansonsten stand die von Amer Miry organisierte RW-Abwehr allerdings gut. Achims erster Schuss aufs Tor von Behcet Kaldirici strich knapp am Kasten vorbei. Die beste Möglichkeit der immer besser werdenden Gastgeber besaß Catalin Varga, der das Leder feistehend über das Tor jagte. Nach einem schönen Spielzug traf Varga dann doch. Haxhi Matera verteilte den Ball auf die linke Seite und die punktgenaue Flanke von Ali Achour landete genau auf dem Kopf von Varga, der unhaltbar zum 1:1 (28.) einköpfte. Die Achimer waren in dieser Phase eiskalt. Während Riedes Blicker knapp über den Kasten köpfte, konterten sie über Kaldirici. Sein Pass landete über Umwegen bei Achour und dessen Abschluss wurde noch leicht abgefälscht – 2:1 (38.).

Auch im zweiten Abschnitt kamen die zwingenden Aktionen eher von den Rot-Weißen. Beim Klärungsversuch schoss Riedes Keeper Jannik Schumacher Varga an, doch der Ball trudelte am Tor vorbei. Ein Fernschuss von Kaldirici ging ebenfalls neben das Gehäuse und auch die Stockfehler von Hendrik Meyer und Torben Schumacher wurden von Achour und Kaldirici nicht bestraft. Zinar Yoldas scheiterte mit seinem Versuch an der Querlatte. Dieser Chancenwucher hätte sich dann fast gerächt, denn auf einmal bekam Riedes Kapitän Torben Maass fünf Meter vor dem Tor den Ball, doch er setzte ihn über den Kasten. Erst in der Nachspielzeit sorgte Kaldirici dann für die Entscheidung. Er nahm einen langen Ball auf und überwand Schumacher mit seinem Schuss ins kurze Eck (90.+1) zum 3:1-Endstand. „Wir haben aktuell keine gute Phase und sind mit der Aggressivität der Achimer nicht zurechtgekommen. Außerdem fehlen uns die Führungsspieler, die auf dem Platz auch mal den Mund aufmachen“, erklärte Riedes Trainer Uwe Gräser die schwache Leistung seiner Elf. Sein Gegenüber Efeoglou vergab ein indes ein Sonderlob für an Serxhio Koleci und Haxhi Matera, die das Mittelfeld gut organisiert haben.

Von Björn Drinkmann

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