Bassens Meister-Trainer weiß aber durchaus, welch hohe Hürden in der Fußball-Landesliga stehen

Holsten: „Wir haben die Qualität“

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Parwis Azimi

Bassen - Von Frank von Staden. Als sich Bassens Bezirksliga-Fußballer ihren Traum vom Aufstieg in die Landesliga erfüllt hatten (wir berichteten), ließen sie es aber mal so richtig krachen. Erst wurde bis Mitternacht im Vereinsheim die Nacht zum Tag gemacht, dann ging es weiter in die Bremer Innenstadt. „Morgens gegen vier Uhr habe ich dann passen müssen. Aber der harte Kern blieb standhaft“, verriet da Trainer Marco Holsten gestern.

Während einige seiner Schützlinge allerdings noch in den Federn lagen, machte sich der Übungsleiter schon einmal so seine Gedanken über das Abenteuer Landesliga. „Denn eines wollen wir nicht: So wie die bisherigen vier, fünf Aufsteiger sofort wieder absteigen. Auch wenn die Konkurrenz in der nächsten Saison dort noch stärker sein wird. Das Niveau wird in dieser Liga nochmals steigen“, ist der 49-Jährige aber überzeugt, noch weitere Körner aus seiner Elf herauskitzeln zu können. „Diese Mannschaft ist noch längst nicht an ihrem Zenit angekommen. Wir haben die Qualität, um mitschwimmen zu können. Doch wir wissen auch, dass dann aber auch alles stimmen muss.“ Und sich auch noch vieles verändern, verbessern muss. Schon vor dieser Saison wurde im Umfeld einiges angegangen. So wurde unter anderem in Parwis Azimi ein Teamarzt engagiert. „Das hat uns viel gebracht“, sagt da zum Beispiel Mittelfeldakteur Heiko Budelmann, der wohl am Sonntag nicht sein Comeback nach langer Verletzungspause hätte feiern können, wenn er nicht die zahlreichen Behandlungen und Tipps des Sportmediziners hätte nutzen können. Generell war Azimi ein Glücksgriff. So wurde nur noch Jan-Dirk Osmers als Langzeitausfall in der Rückrunde schmerzlich vermisst. „Vielleicht lag es aber auch daran, dass wir in den dunklen Monaten unseren Flutlichtplatz kaum nutzen mussten, der wirklich in einen erbärmlichen Zustand war und auch noch ist. Wir sollten uns jetzt schnellstmöglich in allen Bereichen auf Landesliga trimmen. Wir müssen uns um Neuzugänge bemühen, die uns weiterhelfen, müssen uns sicherlich spielerisch noch steigern und müssen vor allem auch im Umfeld weiter wachsen. Da warten noch große Aufgaben. Wäre schön, wenn da auch die Gemeinde ihr Scherflein beitragen und optimale Trainingsbedingungen schaffen könnte. Bei uns in Bassen, versteht sich – und nicht in Oyten!“

Doch natürlich überwiegt bei einem Trainer vor allem das Augenmerk auf die sportlichen Aussichten seines Teams. „Und da bin ich wirklich gespannt, wie wir uns verkaufen werden. Dann werden wir nicht mehr diejenigen sein, die auf Mauertaktiken treffen werden. Wir werden sicher nur noch offensivstarken Teams begegnen. Und diese Aufgaben haben wir in der Vergangenheit gegen Landesliga-Mannschaften immer sehr gut gelöst. Allerdings waren das doch meistens nur Testspiele. Und die haben aber mal auch gar nichts mit dem echten Wettkampf zutun. Da sind wir nicht blauäugig, wissen, was uns erwartet. Doch das wollten wir ja so!“

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