Bassener Keeper vorm Derby angeschlagen / Dario Jahn im Etelser Kasten

Kevin Sammann dabei – aber Sorgen um Christian Rathjen

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Gegen Etelsen wieder dabei: Bassens Kevin Sammann, der seine Sperre abgebrummt hat.

Bassen - Ungleicher könnten die Vorzeichen im anstehenden Landesliga-Hit am Sonnabend (15 Uhr) zwischen dem gastgebenden TSV Bassen und dem TSV Etelsen nicht sein. Schon im Hinspiel vor über 700 Zuschauern musste sich der Aufsteiger mit der Rolle des Underdogs begnügen und unterlag dann verdient 0:2. Und auch im Rückspiel an der Dohmstraße wird das nicht anders aussehen.

Zumal den Hausherren auch noch etwas der Personalschuh drückt. Zwar kann Trainer Marco Holsten wieder auf Kevin Sammann zurückgreifen, der seine Sperre für die 5. Gelbe Karte abbrummte. Dafür aber wird Mark Moffat (zwei Spiele Sperre) nach seiner Roten Karte aus dem Heeslingen-Spiel fehlen, zudem musste auch Helge Osmers (Dienst) abwinken. Und ob Christian Rathjen im Tor steht – abwarten. „Er laboriert immer noch an den Folgen des Foulspiels, das dem 0:1 gegen Heeslingen vorausgegangen ist“, klärte Holsten am Donnerstag auf. Was aber nicht heißt, dass sich der Übungsleiter mit seinem Team nun völlig chancenlos gegen die Kicker vom Schlosspark sieht. „Klar hört sich das 0:3 vom Wochenende erst einmal brutal an. Doch bekommen die Heeslinger nicht die Führung geschenkt, hätten wir selbst mit zehn Spielern die Null hinten halten können. Daran wollen wir anknüpfen“, so Holsten, der als Moffat-Ersatz in der Innenverteidigung Mirko Lüders auf dem Zettel hat.

Beim TSV Etelsen fehlen einige Spieler. Keeper Daniel Büchau (privat verhindert) wird durch Dario Jahn vertreten. „Da machen wir uns keine großen Sorgen, Dario hat immer gut trainiert und sich einen Einsatz verdient“, sagt Co-Trainer Nils Goerdel. Sören Radeke ist nach fünf Gelben Karten gesperrt, Pascal Kubiak in Polen im Urlaub. Fraglich sind Oliver Warnke (Leiste) und Philipp Büssenschütt (Knie). Dafür kehrt Mirko Radtke in den Kader zurück, dem seit letzter Woche auch Steen Burford wieder angehört. Goerdel sieht seine Blau-Weißen nicht unbedingt in der Favoritenrolle, sondern eher ein Match auf Augenhöhe: „Bassen tritt sehr diszipliniert, kompakt und tief stehend auf. So etwas liegt uns ja nicht.“ Da gelte es bei höherem Ballbesitz geduldig zu spielen und auf die Konter mit dem schnellen Florian Thiel aufzupassen.

vst/vde

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