Bassener 1:1 gegen Cuxhaven hilft nur bedingt im Abstiegskampf / Lüders-Führung beruhigt nicht

„Für einen Dreier zu wenig getan“

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Mit Vehemenz versuchen hier Fikret Karaca und Denis Schymiczek Cuxhavens Kapitän Leandro Nunes Amador den Ball abzujagen.

Bassen - Von Frank von Staden. Die Luft wird für den TSV Bassen in der Fußball-Landesliga immer dünner. Zwar kamen die Mannen um Coach Marco Holsten auf heimischem Terrain gegen Eintracht Cuxhaven zu einem weiteren Punkt beim 1:1 (0:0), doch ist der fast schon zu wenig, um in der Schlussphase der Saison entscheidenden Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut zu machen.

Und dieser Punkt, er war am Ende fast schon etwas glücklich für die Platzherren. Denn die Gäste präsentierten sich im Spielaufbau reifer, gewannen zudem fast alle entscheidenden Zweikämpfe und waren in der Schlussphase der Partie das Team, das dem Führungstreffer am nächsten war. Und das, obwohl sie ab der 52. Minute in Unterzahl agieren musste, da ihr Kapitän Leandro Nunes Amador die Ampelkarte sah.

„Ob dieser Punkt uns am Ende hilft, wird man sehen. Für einen Dreier aber hätten wir gerade in Überzahl mehr tun müssen – vor allem nach vorn“, konstatierte da nach dem Abpfiff Bassens Coach, der der Chance seines Teams Sekunden vor dem Cuxhavener Ausgleich etwas nachtrauerte, als die Grün-Roten in Überzahl einen Konter enorm schlampig fuhren und so das 2:0 vergaben. Florian Thiel unterlief dabei ein unglücklicher Fehlpass, der den Gegenkonter einleitete. Den verwertete Cuxhavens Goalgetter Bruno da Silva Oliveira eiskalt (62.). Zu diesem Zeitpunkt hatten die Bassener eine Führung inne, die sie sich bis dahin aufgrund aufopferungsvollen Kampfes verdient hatten. Einen langen Freistoß von Mark Moffat musste Mirko Lüders nur noch einnicken, da Ersatzkeeper Cengiz Cakmak wild daneben griff. Der Schlussmann musste bereits in der 39. Minute für Tobias Weitze zwischen die Pfosten, nachdem dieser nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Fikret Karaca per Krankenwagen abtransportiert werden musste.

Nach dem Führungstreffer und vor allem nach der numerischen Überzahl lief dann bei den Grün-Roten nur noch sehr wenig. Das Spiel in die Spitze wurde immer schlampiger, die Laufbereitschaft immer geringer. „Ja, diese Gelb-Rote Karte war für uns Gift. Am Ende müssen wir dann froh sein, dass wir nicht noch verloren haben“, musste dann später auch Holsten eingestehen. Denn nur die Gäste agierten bis zum Schlusspfiff zielstrebig. Zweimal hieß es dabei tief durchatmen beim Aufsteiger. Erst scheiterte da Silva Oliveira an Keeper Christian Rathjen (71.), dann bedrängte der eingewechselte Marcel Meyer den Torjäger erfolgreich, so dass im Abschluss die Genauigkeit fehlte (82.). Den Bassenern indes war anzumerken, dass sie diesen Punkt nicht noch verlieren wollten, gingen bis zum Abpfiff kaum noch Risiko und damit auch nicht auf den Dreier.

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