TSV Bassen zeigt sich im Kellerduell gegen SV Ahlerstedt/Ottendorf nicht landesligatauglich – 0:4

Jetzt hilft nur noch ein Wunder

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Hier kann Bassens Kevin Sammann zwar noch klären, das 0:4 gegen Ahlerstedt konnte aber auch er nicht verhindern.

Bassen - Von Frank von Staden. Jetzt kann den TSV Bassen im Kampf um den Klassenerhalt nur noch ein Fußball-Wunder helfen. Um 16.16 Uhr gingen dabei gestern Nachmittag für die Grün-Roten die Landesliga-Lichter aus, als sie im so wichtigen Kellerduell zuhause gegen den bis dahin ebenfalls in argen Abstiegssorgen steckenden SV Ahlerstedt/Ottendorf das 0:2 kassierte und am Ende dann sang- und klanglos mit 0:4 (0:1) verloren.

Der Wille war den Gastgebern beileibe nicht abzusprechen. Doch was er dann auf dem Platz zustande brachte, war über weite Strecken eine einzige Katastrophe – ein Fehlpassfestival in Zeitlupentempo. Von Beginn an wirkten die Hausherren, die vor der Partie noch so vor Optimismus sprühten, irgendwie gehemmt, scheuten jegliches Risiko und verzettelten sich zu sehr in Einzelaktionen. So verloren sie zu oft schon den Ball in einer Zone, in der das Angriffsspiel eigentlich hätte vernünftig aufgebaut werden müssen. Und fingen sich vor allem über den schnellen Sascha Müller einige Konter. Das 0:1 Sekunden vor der Pause durch Manuel Detje allerdings fiel eher unter dem Motto „Geleitschutz ja, eingreifen nein“. So durfte der Gästeangreifer völlig ungehindert im zweiten Versuch einschieben (44.).

Nach dem Wiederanpfiff wurde die Partie anfänglich um keinen Deut besser. Denn bis zum 0:2 (62.) durch Thorben Glüsing lieferte auch der Gast weiß Gott keine landesligataugliche Leistung ab. Doch war den Ahlerstedtern in jeder Aktion anzumerken, dass sie den Sieg einfach mehr wollten. Höhere Laufbereitschaft, bissiger in den Zweikämpfen und vor allem eine höhere Passgenauigkeit: Am Ende hatte sich das Team von Coach Hartmut Mattfeldt diesen Sieg dann auch in der Höhe verdient. Zumal nach dem 0:2 die Köpfe bei den Hausherren völlig nach unten gingen, nichts, aber auch gar nichts mehr klappen wollte. So fielen zwangsläufig noch die Treffer drei und vier. Erst traf Glüsing per Strafstoß, nachdem sich Bassens Mirko Lüders im 16er zu heftig gegen Detje einsetzte (76.). Dann schaltete Luca Werth am schnellsten, als TSV-Schlussmann Christian Rathjen zu zögerlich im Herauslaufen agierte (79.).

So mussten sich die Bassener nach dem Abpfiff auch eingestehen, dass sie mit solch einer Leistung nichts in der Landesliga zu suchen haben, auch wenn der Klassenerhalt bei noch zwei ausstehenden Spielen und sechs Punkten Rückstand auf den TuS Celle zumindest noch theoretisch machbar ist.

Klar, dass später die Kritik von Bassens Trainer Marco Holsten dann auch etwas harscher als gewohnt ausfiel: „Wir sind zu nett und zu freundlich für diese Liga. Wir waren nicht da! Auf dem Feld waren 14 andere Spieler – aber nicht die, die noch im Training ein Feuerwerk abgebrannt haben. Es ist, als wenn alle eine Blockade bekommen, wenn wir unseren Hauptplatz betreten. Alle haben heute, von den Spielern bis zu den Trainern, die Note fünf verdient! Jetzt können wir in den letzten beiden Partien befreit aufspielen und zeigen, dass wir es eigentlich viel besser können!“

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