TSV Bassen unterliegt Treubund Lüneburg aber hoch verdient mit 0:3 / Hausherren von nicht gegebenen Schymiczek-Treffer überzeugt

Holsten überzeugt: „Macht Denis das 1:0, läuft das Spiel sicher anders“

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Ein nicht gegebener Treffer von Denis Schymiczek (9) erregte etwas die Bassener Gemüter.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. BassenKreis-Verden - Von Frank von Staden. Die klare 0:3 (0:2)-Heimpleite gegen einen in fast allen Belangen überlegenen MTV Treubund Lüneburg wollte Bassens Trainer Marco Holsten gar nicht erst schönreden: „Die geht so auch voll und ganz in Ordnung.“ Dann aber wandte der Übungsleiter im nächsten Satz ein: „Ich bin aber überzeugt, dass das Spiel sicher einen etwas anderen Verlauf genommen hätte, wenn wir durch das Tor von Denis Schymiczek in Führung gehen. Denn sein Kopfball war klar hinter der Linie – nur die Unparteiischen haben das nicht gesehen!“

Diese Szene, die die Gemüter beim TSV Bassen doch etwas erregten, ereignete sich in einer Anfangsphase, in der den Hausherren gleich mehrere Großchancen zur Führung angeboten wurden. So konnte der Lüneburger Schlussmann Marcel Braun in der 6. Minute einen Moffat-Freistoß nur nach vorn abklatschen, der nachsetzende Jörn Kaib aber jagte das Sportgerät aus nur zwei Metern erneut auf den Keeper. Den hochspringenden Ball drückte dann Schymiczek freistehend ebenfalls aus der Kurzdistanz Richtung Tor, doch auch diesmal konnte der MTV im Gewühl irgendwie noch klären. „Der war drin“, maulte da später Kapitän Mark Moffat. Schon zuvor boten sich dem kampfstarken Mirko Lüders und abermals Kaib nach einem Eckball beste Gelegenheiten (3.).

Doch waren das scheinbar Hallo-Wach-Situationen für die Gäste. Denn von nun an ließen sie das Leder und auch Gegner geschickt laufen, schafften in Ballnähe immer Überzahl und zeigten sich auch im Passspiel sehr viel sicherer. Während den Platzherren unter Druck doch viele Fehler passierten, wusste sich der Treubund meist spielerisch zu befreien. „Wir dagegen haben einfach zu oft planlos die Pille rausgedroschen, haben kaum Lösungen gefunden, um auch Lüneburg zu kitzeln“, befand da während der Pause Bassens verletzter und schmerzlich vermisster Goalgetter Florian Thiel. Zu diesem Zeitpunkt führte der Tabellensechste bereits mit 2:0. Nachdem Christian Czotscher noch auf der Linie klären konnte (15.), sorgte dann Steffen Hattendorf mit einem Schlenzer für das 0:1 (18.). Wenig später allerdings verbuchten die Hausherren ihre letzte Chance der Partie, als Mirko Lüders einen Moffat-Freistoß per Kopf an den Pfosten setzte (30.). Sekunden vor dem Pausenpfiff schlug dann allerdings Hattendorf erneut und vorentscheiden zum 0:2 zu.

Nach dem Wechsel versuchten die Grün-Roten alles, stellten auf Dreierkette um und zogen Moffat ins Mittelfeld. Nur half das nichts. Im Gegenteil: Mit zahlreichen Paraden verhinderte Keeper Christian Rathjen Schlimmeres. Nur sein Mitspieler Mirko Lüders konnte ihn letztlich mit einem unglücklichen Eigentor bezwingen (78.).

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