TSV Bassen sucht gestern nach dürftigem 0:0 daheim gegen Aufsteiger Bremervörder SC nach Erklärungen

Rechten weiß: „Ballbesitz schießt nun einmal keine Tore“

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Auch Florian Thiel (l.) konnte nicht das Bremervörder Bollwerk knacken.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Bassen Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Am Ende suchten Bassens Bezirksliga-Fußballer nach einer Erklärung, warum es wieder nicht mit dem so erhofften Befreiungsschlag klappen wollte, letztlich daheim nur ein mageres 0:0 gegen einen sehr bieder und limitiert agierenden Aufsteiger Bremervörder SC heraussprang. Schnell war da der Schuldige im Unparteiischen gefunden, der trotz vieler Zeitverzögerungen der Gäste überpünktlich die Partie beendete. Dann musste die enorm destruktive Spielweise der Bremervörde als Entschuldigung herhalten. An die eigene Nase packten sich indes nur die wenigsten Bassener Spieler.

„Ballbesitz schießt nun einmal keine Tore“, knurrte da zum Beispiel Co-Trainer Uwe Rechten, der gemeinsam mit Zweitherren-Coach Lars Krooß den urlaubenden Marco Holsten an der Linie vertrat. Und als sich danach nur Kapitän Heiko Budelmann, der die größte Chancen im gesamten Spiel versiebte (68.), als Schuldiger der verlorenen zwei Punkte outen wollte, nahm auch Rechten schnell eine Schuldlast auf sich: „Vielleicht hätte ich noch viel früher hinten auf Dreierkette umstellen sollen, um so noch mehr Druck auf das Bremervörder Bollwerk ausüben lassen zu können.“ Das tat er zehn Minuten vor dem Abpfiff in einer Partie, die nur wenig Ansehnliches zu bieten hatte. Denn die Gäste operierten von Beginn an hinten mit einer Fünferkette und zwei Sechsern, machten so die Räume für die Bassener ganz eng. Da waren Ideen und ein Flügelspiel gefragt, mussten Anspiele genau sitzen. Doch das alles gab es für die Anhängerschar der Grün-Roten viel zu selten zu sehen. Technisch waren die Platzherren dem Aufsteiger, der im gesamten Spiel ganze zwei Mal aufs Tor schoss, haushoch überlegen. Doch am 16er waren die Gastgeber dann meistens am Ende mit ihrem Latein. Einzig wenn schnell über die Flügel gespielt wurde, drohte Gefahr vor dem BSC-Tor. Allerdings fanden die Flanken nur einmal einen Abnehmer, als ein Grundlinienpass von Fabian Thiel bei Budelmann landete. Der aber jagte das Leder vom Elfmeterpunkt über die Querstange. Hier und da noch einige Halbchancen – mehr brachte da der TSV Bassen gegen die Bremervörder Wand nicht zustande. Und so freuten sich die Gäste am Ende diebisch über einen Punkt, während der TSV noch lange nach Erklärungen suchte.

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