Lüders, Schymiczek und Thiel erzielen die Tore / Gäste mit einer einzigen Chance / Noch vier Aluminiumtreffer

TSV Bassen spielt gestern Rasenschach mit TSV Bevern – 3:0

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Vollversammlung vor dem Beverner Gehäuse. Diesmal aber kann Keeper Patrick Ehlers vor Mirko Lüders (Mitte) klären. Kapitän Dennis Wiedekamp schaut dem Ball gebannt nach. ·

Bassen - Von Frank von StadenDer TSV Bassen wandert in der Fußball-Bezirksliga mit Siebenmeilenstiefeln Richtung Titel.

Dank eines nie gefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolges im Heimspiel gegen den teilweise völlig überforderten TSV Bevern und dem gleichzeitigen 2:2 des ärgsten Verfolgers TSV Wallhöfen beim SV Ippensen beträgt der Punkteabstand zum Tabellenzweiten nun satte elf Zähler, bevor dann am kommenden Sonntag beide Teams im direkten Duell in Wallhöfen aufeinandertreffen werden.

Gegen den nun auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutschten TSV Bevern hatten die Hausherren von Beginn an alles im Griff, mussten sich aber dann doch zumindest den einen Vorwurf gefallen lassen, die sich bietenden Chancen teilweise fahrlässig liegen gelassen zu haben. So sah es später auch Bassens Coach Marco Holsten: „Das sah doch oft schon ganz gut aus. In manchen Situationen hätten wir allerdings noch konsequenter agieren müssen, haben es nicht richtig zu Ende gespielt. Das Ergebnis ist aber okay, zudem hatten wir ja auch noch vier Alutreffer.“

Die Platzherren erwischten einen Bilderbuchstart, gingen bereits nach sechs Minuten durch Mirko Lüders in Führung, der einen Schymiczek-Freistoß per Kopf in die Maschen lenkte. Danach kontrollierten die Grün-Roten das Geschehen, ließen Ball und Gegner laufen. Das glich über weite Strecken Rasenschach. Doch bis zur Pause wollte einfach kein weiterer Treffer fallen. Die beste Möglichkeiten ließen dabei der junge Marcel Meyer sowie Goalgetter Florian Thiel liegen. Meyer wuchtete überhastet aus einem Meter eine Schymiczek-Vorlage über das Quergebälk (27.), wenig später schlenzte er das Leder wenige Zentimeter am Pfosten vorbei. Die einzige Möglichkeit im gesamten Spiel besaß für den TSV Bevern Alexander Burfeind, der frei vor Keeper Christian Rathjen auftauchen durfte, das Leder nur hauchzart verzog (25.).

Nach der Pause sorgte dann aber Denis Schymiczek schnell für klare Verhältnisse (47.), als er zu einem Solo ansetzte und aus 17 Metern zum 2:0 zulangte. Und als dann kurz darauf Jan Scheidweiler bei den Gästen Gelb-Rot sah, war die Messe für das Tabellenkellerkind bereits gelesen (53.). Bis zum Abpfiff hätten die Gastgeber dann fast im Fünf-Minuten-Takt Tore erzielen können. Ein Kopfball von Tobias Stripling aufs Tornetz, ein Kopfball von Thiel an den Pfosten, ein 20-Meter-Freistoß von Mark Moffat an die Latte, eine Flanke von Malte Denecke aufs Gebälk sowie auch Stripling an die Latte: Es hätte durchaus schon 4:0 oder höher stehen können. Letztlich aber traf dann nur noch Tobias Stripling, der eine feine Ablage von Patrick Wunderling aus zwölf Metern in den Maschen versenken konnte (90.).

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