TSV Bassen lässt beim 4:0 im Derby in Thedinghausen nichts anbrennen / Gudegast bedient

Zerrenner beseitigt die letzten Zweifel

Nicht nur in dieser Szene gab es für Thedinghausens Philipp Neugebauer, der sich mit Lukas Zerrenner, Andre Daszenies und Mark Moffat (von links) gleich drei Bassenern gegenübersieht, kein Durchkommen.
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Nicht nur in dieser Szene gab es für Thedinghausens Philipp Neugebauer, der sich mit Lukas Zerrenner, Andre Daszenies und Mark Moffat (von links) gleich drei Bassenern gegenübersieht, kein Durchkommen.

Thedinghausen – Während die Spieler des Fußball-Bezirksligisten TSV Bassen Mittwochabend lauthals ihren 4:0 (2:0)-Derbysieg bejubelten, gab es für die Akteure des gastgebenden TSV Thedinghausen eine deutliche Ansage ihres Trainerduos. „Das war nichts. Die ganze Mannschaft hat nicht funktioniert und nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, polterte Lars Gudegast.

Dabei hätten die Gastgeber nach der starken Vorstellung gegen Sottrum vor Selbstvertrauen strotzen können. Aber davon war nichts zu sehen. Gudegast: „Wir waren nicht nah genug an den Leuten dran. Darüber hinaus haben wir unsere PS nicht auf den Rasen bekommen. Das Bassen, wieder einmal, clever ausgenutzt.“

Traumtore von Wiechert und Zerrenner

Bereits in der achten Minute verfehlte der stark aufspielende Simon Pals die Bassener Führung. Besser machte er es in der 25. Minute. Nach einer Unstimmigkeit in der Thedinghauser Hintermannschaft fiel ihm der Ball zehn Meter vor dem Tor genau vor die Füße – 0:1. „Die Jungs haben gut gestanden und vor allen Dingen nichts zugelassen“, lobte Bassens Trainer Dennis Wiedekamp. In der 35. Minute hatte „Wiede“ den nächsten Torschrei bereits auf den Lippen, doch ein Freistoß aus 25 Metern von Mark Moffat klatschte nur an den Innenpfosten. Nur sieben Minuten später dann die große Chance zum Ausgleich. Nach einem viel zu kurz geratenen Rückpass von Fabian Thiel tauchte Jannik Gudegast frei vor Fabian Purpus auf, fand im Gästetorhüter jedoch seinen Meister. Mit dem Pausenpfiff dann die Vorentscheidung zugunsten der Gäste, als Daniel Wiechert mit einem traumhaften Schlenzer auf 2:0 (45.) stellte.

In der Folge hätten wir den einen oder anderen Konter sicher noch etwa besser ausspielen können. Aber ich will nicht meckern. Die Einstellung hat gestimmt und bis auf zwei Standards haben wir nichts mehr zugelassen.

Bassens Trainer Dennis Wiedekamp

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Den Gastgebern wollte in der Offensive kaum etwas gelingen. Als Lukas Zerrenner dann zunächst Raffael Möller tunnelte und per Schlenzer mit dem Außenrist ins lange Eck zum 0:3 (59.) auch Torhüter Claas Moeller keine Chance ließ, war die Messe endgültig zugunsten der Grün-Roten gelesen. „In der Folge hätten wir den einen oder anderen Konter sicher noch etwa besser ausspielen können. Aber ich will nicht meckern. Die Einstellung hat gestimmt und bis auf zwei Standards haben wir nichts mehr zugelassen“, resümierte Wiedekamp zufrieden. Den Schlusspunkt zum verdienten 4:0-Endstand setzte erneut Simon Pals. Nach einem scharf geschossenen Freistoß von Mark Moffat musste er nur noch seine Fußspitze hinhalten.

Von Kai Caspers

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