TSV Bassen lässt gegen FC Hagen/Uthlede im zweiten Durchgang vieles vermissen – 1:2

Budelmanns Führung hält nicht

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Auch Bassens Malte Denecke (Mitte) sah beim Ausgleichstreffer der Gäste recht unglücklich aus.

Bassen - Von Frank von Staden. Der TSV Bassen konnte keinen Befreiungsschlag im Kampf gegen den Landesliga-Abstieg daheim gegen den FC Hagen/Uthlede setzen. Trotz einer 1:0-Führung durch Heiko Budelmann (35.) durften die Gäste erfolgreich Revanche für die erlittene 3:4-Hinspielniederlage nehmen und entführten beim 2:1 (1:1) verdient drei Punkte.

Bassens Spartenleiter Adrian Liegmann, der am Sonntag seinen 56. Geburtstag feierte, erhielt somit kein passendes Geschenk von seiner Mannschaft, die im ersten Durchgang noch das bessere Team war und höher hätte führen können. „In der zweiten Hälfte haben wir aber nur noch ganz wenig richtig gemacht. Hagen wollte diesen Sieg mehr, hat mehr investiert, war galliger und konsequenter“, befand der TSV-Fußballchef. Und Bassens verletzter Routinier Fikret Karaca fügte an: „Wir haben nicht mehr die Laufbereitschaft gezeigt, die die Gäste in den zweiten 45 Minuten abgerufen haben.“

Das sah in der ersten Hälfte noch ganz anders aus. Da machten die Hausherren die Räume eng, erstickten früh die FC-Versuche im Keim, die gefährlichen Flügelspieler in Position zu bringen. Zudem ließen die Hagener die ein oder andere sehr gute Möglichkeit für die Platzherren zu. So in der 13. Minute, als Denis Schymiczek eine Czotscher-Flanke hauchzart verpasste. Nur drei Minuten später kam dann Kevin Sammann von der Strafraumgrenze völlig freistehend zum Schuss, verfehlte aber sein Ziel. Besser machte es dann Heiko Budelmann. Ein Freistoßzuspiel von Mark Moffat versenkte er per feinem Schlenzer in die Maschen zur bis dahin verdienten Führung. Wieder einmal aber hielt diese nicht lange. Denn mit dem Pausenpfiff unterlief der erneut starke Mirko Lüders eine eher verunglückte Flanke, Malte Denecke rutschte zudem weg und Kai Diesing nahm das Geschenk letztlich dankend an.

Nach dem Wechsel dann ein ganz anderes Bild. Nun liefen meist die Grün-Roten hinterher, reagierten nur noch statt zu agieren. Allerdings: Bis auf zwei Abseitstore der Gäste sprang lange nichts Nennenswertes heraus. Das sollte sich dann in der Schlussphase ändern. Erst traf Marlo Burdorf per Kopf nur die Latte, danach reagierte TSV-Keeper Christian Rathjen glänzend und lenkte einen weiteren Kopfball spektakulär über die Querstange. Den folgende Eckstoß versenkte dann aber Andre Stüssel im zweiten Versuch. Maulte da Bassens Innenverteidiger Mark Moffat: „Wir wussten, dass Hagen bei Standards gefährlich ist. Hier hat bei uns aber gar nichts gestimmt, da haben wir richtig gepennt. Das darf uns so einfach nicht passieren!“

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