Oberligist TB Uphusen gelingt gegen Hagen/Uthlede der Befreiungsschlag

3:1 – der Bann ist endlich gebrochen

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Hatte er zuletzt nicht gerade durch Effizienz geglänzt, avancierte Uphusens Mittelstürmer Aladjie Barrie (links) mit zwei Toren zum Matchwinner gegen Hagen.

Uphusen - Hatte Aladji Barrie in den vergangenen Spielen als „Chancentod“ doch einige berechtigte Kritik einstecken müssen, gab er nun im Kellerduell gegen den FC Hagen/Uthlede endlich die passende Antwort. Mit zwei Treffern avancierte der Mittelstürmer des Fußball-Oberligisten TB Uphusen beim letztlich verdienten 3:1 (2:1)-Erfolg zum Matchwinner für die Elf von Interimstrainer Sven Apostel.

Von enormer Bedeutung war dabei ohne Zweifel sein Treffer zum 1:1 (30.), der definitiv eine Initialzündung darstellte. Denn kurz zuvor waren die Gäste dank gütiger Mithilfe der Uphuser in Führung gegangen. Zunächst hatte TBU-Kapitän Ole Laabs, der ansonsten aber ein sehr starkes Spiel zeigte, im Mittelfeld den Ball verloren. Als dann im Anschluss auch noch der ebenfalls restlos überzeugende Innenverteidiger Frithjof Rathjen beim Klärungsversuch unglücklich ausrutschte, ließ Hagens Erik Köhler TBU-Keeper Christian Ahlers-Ceglarek mit seinem platzierten Schuss keine Chance. Nur gut, dass die passende Antwort nicht lange auf sich warten ließ. Nach einer schönen Flanke von Viktor Pekrul auf Aladji Barrie nahm dieser das Leder Ball gekonnt mit der Brust an und zog sofort aus der Drehung ab. „Da war sicher auch ein wenig Glück dabei. So ein Tor machst du normalerweise nicht. Aber Hagens Keeper war auch etwas überrascht“, verdeutlichte TBU--Interimscoach Apostel. „Zu Anfang haben wir sicher etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden. Doch nach 20 Minuten wurde es dann besser. Daher ist der Sieg am Ende auch verdient, da wir die größeren Chancen hatten.“

Spätestens nach dem Ausgleich waren die Uphuser endgültig angekommen. Bissig in den Zweikämpfen und mit einigen guten Aktionen in der Vorwärtsbewegung gelang noch vor der Pause der wichtige 2:1-Führungstreffer. Nach einem Zuspiel auf Ramien Safi spielte der den Ball in den Lauf von Besir Rogaqi und der ließ FC-Torhüter Yannick Becker keine Chance.

Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit (46.) hätte Rilind Neziri die Weichen frühzeitig auf Sieg stellen können. Doch nachdem er zwei Gegenspieler ausgetanzt hatte, schlug er noch einen Haken und verpasste im FC-Strafraum den Abschluss. Auch ein Kopfball (61.) von Frithjof Rathjen fand nicht den Weg ins Tor. Doch in der 69. Minute war es dann soweit. Ein Pass von Rogaqi wurde vom pfeilschnellen Ramien Safi noch erlaufen und dessen Querpass in den Strafraum fand genau den Fuß von Barrie – 3:1. Viel Glück dann im direkten Gegenzug, als Köhler den Ball freistehend aus fünf Metern über den Kasten jagte (70.) und Ahlers-Ceglarek glänzend gegen Marc Holler (76.) parierte. „Geht davon einer rein, kann es noch mal eng werden. Denn dann holt Hagen die Brechstange raus“, atmete Apostel durch. Im Anschluss (77.) hätte Marius Winkelmann für die Entscheidung sorgen können, doch er fand freistehend seinen Meister im Hagener Torhüter. Und in der 90. Minute traf der eingewechselte Elmehdi Faouzi bei einem Konter bei einer 3:1-Situation die falsche Entscheidung. „Das hätten wir sicherlich besser ausspielen müssen. Aber ich bin zufrieden“, resümierte ein erleichterter Apostel.

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