Ottersbergs Spielmacher unter Beobachtung / Klassenerhalt zünftig gefeiert

Bangen um Mahmut Aktas

Ottersberg - Von Frank von StadenGestern Morgen musste Ottersbergs Oberliga-Trainer Axel Sammrey daheim erst einmal „klar Schiff“ machen, nachdem er am Sonntag gemeinsam mit seinem Team ausgiebig den Klassenerhalt gefeiert hatte. „Das war heftig. Es sieht teilweise aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen!“

Morgens um 2.30 Uhr verließen die letzten Standhaften das Haus des Trainers. „Wir hatten aber auch allen Grund zu feiern“, machte Sammrey deutlich, dass vielen nach einer harten Fußball-Saison eine Zentnerlast von den Schultern gefallen ist. Zeit zum Durchatmen bleibt aber kaum. Denn bereits am 6./7. Juli bittet der Coach seine Schützlinge zur Vorbereitung auf die anstehende Serie – und die wird nicht minder hart. Zwar wird es wahrscheinlich aufgrund der Einführung einer vierten Regionalliga nur zwei Absteiger geben, „doch werden satte 19 Teams um den Klassenerhalt und um die fünf oder sechs Aufstiegsplätze kämpfen“, so der 53-Jährige. Deshalb können er und die Verantwortlichen im Hintergrund kaum von einer angemessenen Pause sprechen: „Wir müssen in den nächsten Wochen zusehen, dass wir noch den ein oder anderen gestandenen Spieler an uns binden können!“ Denn auch der Verbleib von Spielmacher Mahmut Aktas ist noch längst nicht gesichert. Am Sonntag beim 3:0 über Uelzen in Verden weilte neben Beobachtern vom Klassenpartner BV Cloppenburg auch Wilhelmshavens Coach Wolfgang Steinbach im Stadion. Samrey: „Und der wollte sicher nicht nur frische Pferdeluft schnuppern!“ Der Trainer ist aber sehr optimistisch, auch in der kommenden Saison wieder eine wettbewerbsfähige Mannschaft ins Rennen schicken zu können: „Auch wenn uns Leistungsträger wie Alex Neumann, Thomas Nowotny und vielleicht auch Mahmut Aktas verlassen werden, geht es weiter. Ich weiß aber auch, dass es immer schwieriger wird, adäquaten Ersatz zu finden.“ Denn gute Oberliga-Spieler dürften gerade in der kommenden Saison sehr gefragt sein. „Bei so vielen Aufsteigern ist es eine einmalige Chance, in die Regionalliga zu kommen“, befürchtet Sammrey ein Wettrüsten bei vielen Clubs. Und er macht deutlich, dass auch der TSV Ottersberg nicht nur nach unten in der Tabelle schauen will: „Ein einstelliger Tabellenplatz ist das Ziel. Und von Rang neun zu Platz fünf dürfte dann der Abstand nicht sehr groß sein!“

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