Volle Punktzahl am Wochenende im brandenburgischen Lindow als auch in Berlin eingefahren

Badens Volleyballer überzeugen in Pflicht und Kür

Trafen fast immer gute Absprachen, v.l.: Badens David Weiß, Alexander Decker, Ole Sagajewski und Aaron Warneken.
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Trafen fast immer gute Absprachen, v.l.: Badens David Weiß, Alexander Decker, Ole Sagajewski und Aaron Warneken.

6:0 Punkte fuhren am Wochenende die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden auf ihrer Reise nach Brandenburg und Berlin ein. Erst gab es ein 3:0 beim SV Lindow-Gransee, dann ein 3:1 beim VC Berlin.

Baden – Erst in der Kür die volle Punktzahl eingefahren, dann auch die Pflicht zufriedenstellend erfüllt: Viel besser hätte das vergangene Wochenende für die Zweitliga-Volleyballer des TV Baden einfach nicht verlaufen können. So tüteten die Mannen von Coach Werner Kernebeck im brandenburgischen Lindow-Gransee einen nicht unbedingt zu erwartenden glatten 3:0-Erfolg am Sonnabendabend ein, tags darauf strichen sie dann einen 3:1-Sieg bei der Ausbildungsakademie VC Berlin ein. „Da kann man durchaus von einem perfekten Wochenende sprechen. Großes Lob ans Team“, zog der TVB-Trainer eine durchweg positive Bilanz.

Warneken wird in Lindow MVP, Decker in Berlin

Die ersten beiden Sätze beim SV Lindow-Gransee verliefen dabei noch sehr eng. „In Satz eins haben wir quasi bis zur zweiten technischen Auszeit gebraucht, um ins Spiel zu finden. Von da an aber haben wir es sehr ordentlich gemacht, wenige Fehler produziert und auch nur noch wenig zugelassen. Natürlich war es in der Schlussphase sehr eng. Aber wir hatten immer einen Plan für die Dinge, die uns Lindow aufgetragen hat“, gestand Kernebeck ein, dass es beim ersten 26:24-Erfolg in diesem Match vielleicht durchaus auch anders hätte laufen können. Im zweiten Durchgang allerdings drückten die Badener mehr und mehr dem Spiel ihren Stempel auf. „Das war schon klasse, was die Jungs da abgerufen haben. Wenn ich ihnen etwas vorwerfen kann, dann vielleicht, dass wir zum Ende hin, als die Satzbälle anstanden, etwas ruhiger hätten agieren können. Statt erneut 26:24 hätte es auch 25:22 für uns heißen können“, urteilte der Übungsleiter, der dann einen dritten Satz sah, in dem den Hausherren irgendwie die Ideen und wohl auch etwas die Lust ausging. Lindow produzierte immer wieder leichte Fehler, „uns unterliefen fast keine mehr.“ Nach einem 6:8-Rückstand drehte der TVB mächtig auf und hatte beim 24:16 satte acht Matchbälle. Am Ende hieß es 25:17, als MVP wurde in diesem Match später Aaron Warneken ausgezeichnet.

Weiß setzt per Block den Matchball

Nur eine kleine Delle handelten sich die Badener dann in Berlin ein. So fanden sie auch in diese Partie nur schleppend hinein, mussten nach einem 6:4 und 8:6 Mitte des ersten Satzes ein 11:13 sowie auch noch einen 13:16-Rückstand schlucken. Den konnten Ole Sagajewski & co. zwar auf 20:21 verkürzen, am Ende aber stand ein 25:21 für Berlin. Danach aber schüttelten sich die Gäste nach deutlichen Worten ihres Coaches einmal kräftig, erspielten sich im zweiten Durchgang sieben Satzbälle beim 25:18 und legten nach leichten Startschwierigkeiten in Satz drei ein weiters 25:18 hin, um im vierten dann früh die Siegerstraße zu teeren. So schenkten die Badener einen 13:8- als auch 16:10-Vorsprung bei der zweiten technischen Auszeit nicht mehr her und fuhren letztlich ein souveränes 25:15 ein. Kernebeck: „Wie gesagt, ein wirklich gelungenes Wochenende für uns!“ Bärenstarke Leistungen zeigten hier vor allem David Weiß, der per Block den Matchball setzte sowie Alex Decker, der MVP wurde.

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