Badens Regionalliga-Volleyballer unterliegen VSG Ammerland II

Sagajewski-Mannen stehen nach Krimi mit leeren Händen da – 2:3

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Hatte einigen Klärungsbedarf mit seinem Team gestern gegen Ammerland II: Badens Coach Peter-Michael Sagajewski.

Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Baden Kreis-Verden - Von Frank von Staden. Vorgestellt hatten sie sich einen leicht zu verdauenden Spielfilm, am Ende wurde es aber ein ungemein spannender Krimi am frühen Sonntagabend in der Badener Lahofhalle. So taten sich die Regionalliga-Volleyballer des TV Baden vor über 100 frenetisch mitgehenden Zuschauern gegen den Tabellensiebten VSG Ammerland II ungemein schwer, mussten gegen die Gäste letztlich in den Tiebreak nach vier dramatisch Sätzen gehen und kamen da trotz eines Matchballes bei 15:14 noch mit 15:17 unter die Räder – 2:3. Ein ganz empfindlicher Dämpfer im Kampf um den Aufstieg in die 3. Liga.

Von Beginn an rannte da TVB-Coach Peter Michael Sagajewski in dieser mit doch vielen Fehlern und Unsauberkeiten behafteten Begegnung wie ein wilder Tiger an der Außenlinie entlang, litt jeden verschlagenen Ball seines Teams mit und sah sich überraschend oft zu Wechseln genötigt, weil seine Schützlinge einfach nicht ihre gewohnte Form abrufen konnten. Gleich zweimal erwischte es da auch seinen ansonsten so stark aufspielenden Sohn Ole, dem doch einige Flüchtigkeitsfehler unterliefen – wie aber dem gesamten TVB-Team im ersten Satz. Der ging dann letztlich auch deutlich an die Gäste, die sich immer wieder mit starken Aktionen zu puschen wussten. Durchgang zwei konnten die Gastgeber dann endlich ausgeglichener gestalten, wussten ihre Fehlerquote zumindest etwas zu reduzieren und brachten diesen dann mit etwas Glück aber auch mit Nervenstärke ins Ziel.

Nach dem gewonnen Durchgang drei sah es dann so aus, als könnten die Gastgeber endlich zu ihrem Rhythmus finden – Pustekuchen. „Nach dem 2:1 sah alles wirklich gut aus, dann aber sind wir in Satz vier durch ein Wechselbad der Gefühle gegangen. Einem guten Ball folgte fast ständig ein schlechter. Am Ende war dieses Spiel Spitz auf Knopf, waren wir dem 3:2 sehr nahe. Doch dieses 2:3 ist jetzt kein Beinbruch, wir haben noch alles in der Hand“, wirkte Sagajewski nach Spielende erschöpft.

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