Badens Regionalliga-Volleyballer klettern nach 3:0 gegen Salzgitter auf Tabellenplatz zwei

Seuberlich und Haverland halten Niveau hoch

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Rumms: Und wieder dürfen die Badener Volleyball-Buben einen verbuchten Punkt feiern.

Baden - Jetzt wird’s aber mal so richtig interessant für die Regionalliga-Volleyballer des TV Baden. So fuhren die Mannen um Coach peter-Michael Sagajewski gestern Abend nicht nur einen nie gefährdeten 3:0 (25:20, 25:21 und 25:19)- Erfolg gegen die SG STV/MTV Salzgitter ein, sondern kletterten auch nach Beendigung des gesamten Spieltages auf Tabellenplatz zwei, nur einen Zähler hinter den momentanen Klassenprimus SVG Lüneburg II, der nun 26 Punkte aufweist. Dabei profitierten die Badener von einem Ausrutscher des MTV 48 Hildesheim, der tags zuvor daheim gegen Bremen 1860 mit 1:3 verlor.

„Ja“, befürchtete dann Sagajewski später auch, „jetzt wird man uns sicher wieder zu den großen Favoriten im Aufstiegskampf zählen. Doch ich befeuere das auf keinen Fall! Unser Hänger in der Hinrunde hat gezeigt, wie schnell man wieder auf den Boden der Tatsachen fallen kann. Außerdem haben wir ja noch einen sehr langen und steinigen Weg vor uns.“

Der Auftakt ins neue Jahr, er verlief für die Gastgeber mehr als ordentlich. Das lag aber auch daran, dass die Gäste nur mit einem Rumpfteam, aufgefüllt mit Spielern aus der Reserve, antreten konnten. Das bereitete Sagajewski vor allem zu Beginn des zweiten Satzes Probleme, als sich seine Jungs anschickten, etwas die Zügel schleifen zu lassen. Doch vor allem ein starker Fynn Haverland, der gestern mit bärigen Blocks und knallharten Angriffen zu überzeugen wusste, sowie ein sehr gut aufgelegter Ole Seuberlich sorgten dafür, dass den Gästen auch im zweiten Abschnitt schnell der Zahn gezogen werden konnte. Als dann Kapitän Stefan Baum im dritten Satz auch noch eine tödliche Aufschlagserie hinlegen konnte, „tat mir das zwar etwas für die diesmal leicht überforderten Salzgitteraner leid – aber es tat beileibe nicht weh“, schmunzelte der TVB-Coach später. Und hatte dabei natürlich noch die bittere 0:3-Pleite seiner Crew aus dem Hinspiel im Kopf, die die Badener noch Anfang November aus der Bahn zu werfen drohte.

vst

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