TV Baden lässt gegen Regionalliga-Schlusslicht Oldenburger TB beim klaren 3:0 nichts anbrennen

Volleyball-Feuerwerk vor Silvester

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Nicht oft schafften es die Oldenburger Angreifer, den Badener Block zu überwinden. Hier aber strecken sich Fynn Haverland und Alexander Decker (r.) vergebens.

Baden - Aus der kleinen Krise vor einigen Wochen scheinbar viel gelernt und absolut gestärkt hervorgegangen: Nach einem deutlichen 3:0-Erfolg am Wochenende gegen Schlusslicht Oldenburger TB haben Badens Regionalliga-Volleyballer wieder engen Kontakt zur Tabellenspitze geknüpft und verweilen in der kurzen Winterpause mit nur zwei Punkten Rückstand auf den neuen Klassenprimus Hildesheim auf Rang drei, ehe es dann am 10. Januar 2016 schon wieder weiter geht.

Völlig tiefenentspannt gab sich nach dem deutlichen Match (25:14, 25:14, 25:21) Badens Übungsleiter Peter-Michael Sagajewski, der von Beginn an in dieser Partie viel Freude an der Spielweise seiner Schützlinge hatte. „Oldenburg ist ein befreundeter Verein von uns und deshalb will ich in meiner Analyse ganz und gar nicht unhöflich sein. Doch die Gäste wirkten von Beginn an überfordert, konnten mit unserem Spieldruck nicht umgehen und mussten am Ende erkennen, dass sie unserem Start-Ziel-Sieg nur ganz wenig entgegenzusetzen hatten“, so das Urteil des Trainers, der schon früh durchwechselte und so jedem Akteur in seinem Kader zum Einsatz brachte.

Schon vor der Partie machte TVB-Kapitän Stefan Baum seine Mitstreiter „heiß wie Frittenfett“, so dass die Badener ab der ersten Spielminute ein vorsilvesterliches Feuerwerk über drei Sätze abbrannten. Sagajewski: „Er hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass wir keine zweite Krise gebrauchen können. Und es hat jeder meiner Spieler sehr gut zugehört. Deshalb wurde es schnell eine Party auf dem Feld.“ In der bekamen dann einige gestandene Akteure nicht ganz so viele Tanzminuten. Unter anderem auch Stefan Baum. „Das hat ihm zwar nicht so geschmeckt, doch so konnte ich sehen, dass der gesamte Kader bereit ist, wenn er benötigt wird.“

Bis zum 10. Januar ist nun erst einmal spielfrei, dann wartet schon die nächste hohe Hürde mit der SG STV/MTV Salzgitter. Und mit der haben die Badener noch eine Rechnung offen, kassierten sie doch im Hinspiel eine deutliche 0:3-Klatsche, die schmerzhaft war.

vst

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