Regionalliga-Relegation: Volleyballer im Finale vor über 200 Fans 1:3 gegen 1860

Baden begeistert und bangt

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Schon im ersten Match gegen Hannover zeigte der TV Baden (hier Canh Han Huynh beim Block) eine starke Leistung – die wurde im Finale trotz des 1:3 gegen 1860 noch getoppt. ·

Bassen - Jetzt bleibt dem TV Baden nur noch die Hintertür zur Volleyball-Regionalliga: Im Finale der Relegation unterlag das Team Bremen 1860 mit 1:3 (25:15, 16:25, 23:25, 22:25) und muss hoffen, dass es als weitere Mannschaft nachrücken darf. Dennoch war es Werbung für den Volleyballsport vor mehr als 200 Zuschauern in der Bassener Sporthalle, in der die Badener zunächst das Duell der beiden Oberligisten gegen VSG Hannover mit 3:1 (17:25, 25:12, 25:17, 25:19) gewannen.

Der TVB war bestens präpariert. Ebenso war die Bassener Halle hergerichtet für dieses Großevent. Der Wechsel an diesen ungewöhnlichen Spielort war nötig geworden, da die Lahofhalle belegt war.

In der ersten Runde trafen zunächst die klassentieferen Oberliga-Zweiten aufeinander. Hier wackelten die Kreisverdener gegen die VSG Hannover zunächst und scheiterten am eigenen Nervenkostüm. Danach fing sich das Team von Trainer Peter-Michael Sagajewski wieder und verzauberte die Sporthalle mit sehr sehenswertem und aktionsreichem Volleyball. Für die Hannoveraner hatte dies allerdings zur Folge, dass sie als Verlierer die Halle verlassen mussten.

Im Relegations-Finale wartete mit Bremen 1860 der Verteidiger des Regionalligaplatzes. In sämtlichen Testspielen zuvor waren die Badener unterlegen gewesen. An diesem Tag bahnte sich zunächst eine Sensation an. Wie „auf Droge“ spielten die Hausherren im ersten Satz auf und fertigten die Gäste mit 25:15 ab. Unbeirrbar fanden nach sehr gutem Aufbauspiel die Angreifer ihre Ziele und ließen die Halle beben. Danach konnte der TVB dieses sehr hohe Niveau nicht halten, Bremen fand seinerseits ins Spiel und ließ die bessere Reife erkennen. Nach deutlich verlorenem zweiten Durchgang hielten die Badener die Begegnung allerdings offen, verloren am Ende sehr knapp in den Sätzen.

„Mein Team hat heute zwei Klassespiele nach einer ohnehin tollen Saison gezeigt und Werbung für unseren Volleyball betrieben“, war Coach Peter-Michael Sagajewski am Abend voll des Lobes. Und weiter: „Was die Platzierung nun am Ende für die Aufstiege bedeutet, ist noch unklar. Möglich, das keiner oder aber auch zwei Teams in die Regionalliga nachrücken.“ · woe

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