Auszeit im richtigen Moment

Landesliga: Achim/Baden II schlägt Daverden verdient mit 28:20

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Tjark Meyer, der in dieser Szene ungehindert zum Wurf kommt, feierte mit der SG Achim/Baden II im Landesliga-Topspiel einen 28:20-Derbysieg über den TSV Daverden.

Achim/Baden - Von Björn Lakemann. Noch vor dem Anpfiff des Landesliga-Spitzenspiels zwischen der SG Achim/Baden II und dem TSV Daverden hatte beide Trainer einen engen Ausgang in der Badener Lahofhalle prognostiziert. Aber das sollte sich nicht bewahrheiten, denn am Ende hatten die von Karsten Krone trainierten Gastgeber den Daverdenern beim 28:20 (13:9) kräftig einen eingeschenkt.

Nicht umsonst schallte der lautstarke Derbysieger-Ruf aus dem SG-Siegerkreis. „Wir haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen und Daverdens Konter erstklassig unterbunden“, jubilierte Krone. Dessen Pendant Thomas Panitz war angefressen: „Wir haben zu viele einfache Fehler produziert und konnten den verletzungsbedingten Ausfall von Lajos Meisloh im zweiten Abschnitt nicht kompensieren.“

In der Tat hatten die 250 Zuschauer nach der letzten Gäste-Führung zum 8:7 (18.) durch Joost Windßuß eine furios aufspielende SG-Reserve gesehen. Nach einem 6:0-Lauf hieß es 13:8. Erst Meisloh, der Torhüter Hendrik Obermeyer bei einem Siebenmeter tunnelte, beendete Daverdens Torflaute zum 9:13-Pausenstand. Gäste-Trainer Panitz reagierte zu Beginn der zweiten Halbzeit und beorderte Arne Rode ins Tor. Eine Maßnahme, die sich zunächst auszahlen sollte. 

SG nicht mehr zu stoppen

Denn nach dem 12:17 (38.) läutete Rode mit seinen Paraden die vermeintliche Wende ein. In der 46. Minute hatte Eric Beuße zum 18:18 (46.) ausgeglichen. SG-Trainer Krone reagierte umgehend mit einer Auszeit. In dieser hatte er augenscheinlich genau die richtigen Worte gefunden. Zwar verkürzte Simon Bodenstab für die Gäste noch einmal auf 19:20 (48.), doch dann war die SG nicht mehr zu stoppen und zauberte einen 7:0-Lauf auf das Parkett. 

„20 Gegentore ist genau das Maß, wo wir hin wollen. Einzig die beiden leichtfertigen Fahrkarten vom Siebenmeterpunkt ärgern mich. Darüber wird zu reden sein“, befand Krone. Daverdens sonstiger Haupttorschütze Boyke Wilkens, der in diesem Derby leer ausging, befand: „Wir kamen einfach nicht in die Gegenstöße. Und am Ende ist uns dann leider etwas die Puste ausgegangen.“

Tore SG Achim/Baden II: Schmidt (7), Janssens (5), Borm (5/1), Kühling (4/3), Hoppe (2), Schacht (1), Meyer (1), Wendel (1), Albers (1), Schirmacher (1).

Tore TSV Daverden: Windßuß (5), Bodenstab (4), Meisloh (4/2), Beuße (3), J. Hördt (2), Zeidler (1), Beinker (1/1).

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