Zwei Tore des Talents entscheiden für Dörverden / Auch Gören trifft / Pohlner lobt Seibert

Austermann schließt die Akte Worpswede – 3:0

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Starke Partie im Dörverdener Mittelfeld: Klaas Krause lief in dieser Szene Worpswedes Ertem Metin davon. ·

Dörverden - Von Ulf von der EltzAbgekämpft, aber mit einem Strahlen im Gesicht verließ Nils Pohlner, Spielertrainer des Fußball-Bezirksligisten TSV Dörverden, gestern den Rasen: „Das war doch ein toller Start, mit dem wir zufrieden sein können.“ 3:0 (2:0) hatten die Grün-Weißen im ersten Pflichtspiel des Jahres den FC Worpswede bezwungen und sich damit erfolgreich für das 2:8 aus der Hinrunde revanchiert.

Überaus verdient sogar, wie auch Carsten Huning ohne Umschweife befand: „In zwei Punkten war Dörverden heute konsequenter, in der Chancenverwertung und im Klären der Bälle in der eigenen Defensive. Daher geht das Ergebnis in Ordnung.“ Seiner Elf wollte der FC-Coach in Sachen Engagement jedoch keinen Vorwurf machen: „Wir haben immer versucht, schnell nach vorne zu spielen. Es fehlte aber die Durchschlagskraft, und dann greift halt eine alte Regel. Wer keine Treffer erzielt, kann kein Spiel gewinnen.“

Die Galligkeit auf Tore machte Pohlner ebenso als Haupt-Kriterium für den dreifachen Punktgewinn aus: „Entscheidend war, dass wir die Buden unbedingt machen wollten.“ So gingen die Grün-Weißen schon in der sechsten Minute 1:0 in Führung, als Rückkehrer Onur Kaya einen perfekten Pass in den Strafraum spielte und Matthias Precht die Kugel geschickt abtropfen ließ – Finn Austermann hatte wenig Mühe gegen Keeper Twisterling. Zwar schwamm sich der Gast in der Folge frei, weil die Dörverden nicht eng genug am Mann war – Hochkaräter verzeichnete der FC jedoch nicht. Kücks Schuss aus 18 Metern hielt Simon Bogutzky (20.), Mainz’ Versuch strich am langen Eck vorbei (23.). Dann fiel schon die Vorentscheidung: Austermann setzte Klaas Krause in Szene, der leitete die Kugel weiter – Ferat Gören schloss zum 2:0 ab (27.).

Im zweiten Abschnitt verwalteten die Platzherren das Ergebnis, die Fans hatten nie den Eindruck, dass Worpswede zu einer Wende in der Lage war. Von den wenigen Chancen nutzte Austermann die letzte und schloss die Akte Worpswede mit dem 3:0 im Nachsetzen (82.) – Vitali Seibert hatte zuvor freistehend Twisterling angeschossen. Dörverdens Innenverteidiger war klug nach vorne geeilt, erhielt ohnehin ein Sonderlob von Pohlner: „Er hat die linke Seite prima dicht gemacht.“ Die komplette Defensiv-Abteilung mit Pohlner und Krause vor der Kette wirkte ziemlich sicher.

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