Außen des Handball-Drittligisten fehlt drei bis vier Wochen / „Seuche bei mir“

Not in Achim immer größer: Xhafolli erleidet Bänderriss

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Drei bis vier Wochen zur Untätigkeit gezwungen: Achim/Badens Außenspieler „Gaddi“ Xhafolli zog sich in Aurich einen Außenbandriss im linken Sprunggelenk zu.

Achim - Von Ulf von der Eltz. Handball-Drittligist SG Achim/Baden gehen immer mehr Spieler aus: Am Dienstag meldete sich auch noch „Gaddi“ Xhafolli ab – mit Außenbandriss im linken Sprunggelenk fehlt der Außenspieler drei bis vier Wochen. Der vierte schwere Verlust für den Aufsteiger in der jungen Saison.

Zuvor waren bereits Ole Harms (Bänderriss) und Niclas Schanthöfer (zwei Wirbel gebrochen) ins Lazarett überstellt worden – sowie Keeper Daniel Sommerfeld, der sich am Sonntag in Aurich wie bereits berichtet einen Muskelfaserriss im linken, hinteren Oberschenkel zugezogen hatte und drei bis vier Wochen auf Eis liegt. Dass es nun ebenfalls in Ostfriesland Xhafolli heftig erwischte, dürfte Coach Tomasz Malmon an den Rand der Verzweiflung bringen – die Aussichten auf den Klassenerhalt schwinden und schwinden.

Die immer größer werdende Personal-Not rief auch Cord Katz auf den Plan, der Teammanager fahndete mit den weiteren Verantwortlichen nach neuen Spielern. Ohne Erfolg: „Wir haben mehrere Akteure angesprochen. Aber zu diesem Zeitpunkt ist es schier unmöglich, noch jemanden für einen Wechsel gewinnen zu können.“

Mit der gebliebenen Hoffnung auf eine Rückkehr von Malvin Patzack (wir berichteten bereits) bezeichnete Katz die Misere bei der SG als reines Pech und schloss Fehler in Trainingsplanung sowie -arbeit aus: „Es sind ja keine ständigen muskulären Verletzungen. In dieser Hinsicht hat es nur Sommerfeld erwischt, der einer der fittesten Spieler ist und hoffentlich rasch wieder in den Kader rückt.“

Schnell aufs Parkett will auch „Gaddi“ Xhafolli: „Der Arzt hat mit zwar sechs Wochen verordnet, aber vielleicht kann ich in zwei oder spätestens drei Wochen wieder ins Training einsteigen und dann eine Woche darauf mein Comeback geben.“ Für den Studenten verlängert sich die Leidensgeschichte, wie er am Dienstag auf Nachfrage dieser Zeitung ausführte: „Erst hatte ich zu Beginn der Vorbereitung ein dickes Knie, dann eine Gehirnerschütterung und einen Tinnitus, wodurch in schwere Medikamente nehmen musste. Es ist wie eine Seuche bei mir.“ Der Achimer kann zurzeit nicht auftreten, wird täglich bei den Physios behandelt. Mit Lymphdrainage soll die Schwellung abklingen, dann fängt der 23-Jährige wieder mit dem Laufen an und wird das Sprunggelenk stabilisieren.

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