Schon deshalb zählt für Riedes Coach Hotzan nur der Klassenerhalt / Neuzugänge brauchen noch etwas Zeit

Ausfälle von Just und Klätke schmerzen

Der erst 18-jährige Neuzugang Tom Zabywalski will beim MTV viel bewegen und wünscht sich viele Ballkontakte. J Foto: Westermann

Riede - Von Jürgen Honebein. Für Riedes Fußball-Trainer Stephan Hotzan zählt in der neuen Bezirksliga-Saison nur der Klassenerhalt. „Wir haben zwar eine spielstarke Mannschaft, doch einige Stammkräfte sind länger verletzt. Und die drei jungen Neuzugänge brauchen noch etwas Zeit. Ich hätte gern zwei Spieler mehr gehabt, aber es ist nicht so einfach, diese nach Riede zu lotsen“, konstatiert der 48-jährige Übungsleiter.

So geht Stephan Hotzan zwar optimistisch, aber auch realistisch in die Saison. Er weiß, dass die Bezirksliga in diesem Jahr so stark wie noch nie sein wird. Sein Haupttorschütze Marvin Just fällt mit einer Knochenhautentzündung am Schienbein voraussichtlich noch länger aus. „Keiner kann genau sagen, wie lange es noch dauert“, fürchtet Hotzan. Auch Mannschaftsführer Dennis Klätke ist nach einer Knieoperation im Juni noch nicht wieder einsatzbereit. Der Rieder Trainer hofft, dass der erst 18-jährige Tom Zabywalski in Kürze wieder vollkommen fit ist und dann durchaus eine Chance auf einen Stammplatz besitzt. „Ich halte sehr viel von Tom“, verrät der Coach.

Bremer auch diesmal wieder die Nummer eins

Der MTV Riede verfügt auch über einige gestandene Bezirksligaspieler. Das geht schon im Tor los, wo Marcel Bremer seit Jahren die Nummer eins ist und zu den besten seines Fachs in dieser Klasse gehört. Der junge Jannik Schumacher wird Geduld haben müssen, jedoch kann er viel von Bremer lernen. In der Abwehr sind Hendrik Meyer und Thorben Maaß eine Bank, im Mittelfeld und Angriff wird Stephan Hotzan auf Marc Lindenberg, Kai Schumacher, Luca Johanningmeier, Constantin Borchers, Arne Westermann und Marcel Grashoff, um nur einige zu nennen, kaum verzichten können.

Der Übungsleiter hofft, gut aus den Startlöchern zu kommen, doch ist er mit dem Auftaktgegner gar nicht zufrieden: „Wir spielen zuerst gegen den TuS Heeslingen II. Da wissen wir natürlich nicht, wer dort zu Beginn der Saison alles auflaufen wird. Wäre mir lieber gewesen, gegen Heeslingen II erst nach dem fünften Spieltag anzutreten.“ Den Segelhorst-Kickern ist aber zuzutrauen, rechtzeitig den angestrebten Klassenerhalt zu schaffen – das wäre eine sehr gute Leistung der Hotzan-Schützlinge.

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