Dörverdener Rallyefahrer in Zlin enttäuscht

Christian Lemke rutscht in den Graben - das Aus

Christian Lemke und Jan-Eric Bemmann, Rallyteam aus Dörverden, vor dem Start in Zlin.
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Spektakuläre Präsentation auf großer Bühne: Christian Lemke und Jan-Eric Bemmann in Zlin.

Dörverden – Bitterer Tag für Christian Lemke: Den Dörverdener ereilte bei der 50. Barum Czech Rallye Zlin in und um Zlin das vorzeitige Aus. Mit seinem Beifahrer Jan-Eric Bemmann war der Förderfahrer des ADAC Weser-Ems in Wertungsprüfung vier von der Straße abgekommen und in einen Graben gerutscht.

Dennoch sammelte er reichhaltige Erfahrungen und blickt positiv auf die nächsten Events. Die Autorallye in Zlin wurde durch die Veranstalter perfekt organisiert. Die Dokumentenabnahme sowie die technische Abnahme des Fahrzeuges durch das Serviceteam wurden erfolgreich umgesetzt. Nach dem kompletten Aufschrieb sah Lemke schon, dass dem Duo uns alles abverlangt wurde.

Alle Teams wurden auf dem Marktplatz von Zlin vorgestellt. Eigens dafür war eine Bühne installiert worden. „Tausende Zuschauer wohnten diesem Spektakel bei und zeigten uns, wie hoch der Stellenwert Rallye in der Tschechien ist. Für uns Gänsehaut pur“, so Lemke.

Das Event startete mit Hochgeschwindigkeitsfahrten, denen tausende Zuschauer direkt in den Straßen folgen konnten. Kurz vor dem Start der Dörverdener wurde diese jedoch abgebrochen, da es einen Unfall auf der Prüfung gab. Den Fahrern war jedoch nichts passiert, aber die Prüfung wurde für den gesamten ADAC Opel-e Rally Cup neutralisiert. Daher gingen Lemke und Bemmann in ihre erste Prüfung. Sie lief recht gut: „Bereits nach wenigen Metern waren wir wieder voll dabei. Mit einer ordentlichen Zeit haben wir diese WP1 beenden können.“

Ausfall gründlich analysiert

Als Nächstes stand die berühmt-berüchtigte Wertungsprüfung „Hotálková“ an. Die Niedersachsen zeigten erneut, was sie können. Mit 12:54,8 Minuten auf 18,86 Kilometern lagen sie nur 1,3 Sekunden hinter der zweitbesten Zeit. Mit einem guten Gefühl ging es nun in die WP4. Das Auto lief super und Lemke hatte einen sehr kontrollierten Speed. „In einer schnellen links rechten Kombination habe ich das Auto leider nicht unter Kontrolle halten können und wir sind in einen Graben gerutscht. Da wir ohne fremde Hilfe nicht herausgekommen sind, mussten wir warten, bis die Prüfung beendet war“, berichtet der Dörverdener vom Unglück. Zurück im Servicepark musste er enttäuscht und traurig feststellen, dass eine Weiterfahrt nicht mehr möglich war: „Von daher war die Rallye für uns leider viel zu früh gelaufen.“

Ganz herzlich bedanken möchte sich Lemke bei Mechaniker und Freund Simon Hackmann, der alles versucht habe, eine Weiterfahrt zu ermöglichen. Zusätzlich bei Beifahrer Bemmann, der wieder einen starken Job gemacht habe: „Wir haben unseren Ausfall anhand des Onboard Videos analysiert und konnten den Grund betrachten. Wir werden unsere Köpfe nicht hängen lassen und mit unserem Opel Corsa-e gestärkt am 18. September bei der ADAC Reifen Ritter Rallye Hinterland angreifen.“

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